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Klaffende Wunde: Wieder Rutsch-Unfall im Badeland

Wolfsburg Klaffende Wunde: Wieder Rutsch-Unfall im Badeland

Wolfsburg. Eine klaffende Platzwunde, die genäht werden musste, geprellte Schultern und eine mittelschwere Gehirnerschütterung: Für Tim Warnke (23) aus Mayen bei Koblenz endete der Besuch des Badelands im Klinikum. Wieder passierte ein schlimmer Unfall auf einer Rutsche.

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Klaffende Wunde nach dem Rutschen: Tim Warnke musste an der Stirn genäht werden, außerdem erlitt er eine Gehirnerschütterung.

Diesmal in der so genannten Black Hole. Die zweite Rutsche, die Trichterrutsche, ist wegen Unfallgefahr bereits seit Oktober gesperrt (WAZ berichtete).

2014 ließ die Stadt beide Rutschen durch neue, moderne Exemplare austauschen. Seitdem kommt es vermehrt zu Unfällen in den High-Speed-Röhren. Während die Trichterrutsche seit Oktober gänzlich gesperrt wurde, um diese einer Prüfung durch einen Sachverständigen zu unterziehen, galt die Black Hole als ungefährlich - bisher.

Der 23-jährige Tim Warnke hingegen wird sich vermutlich nicht mehr so schnell wieder in diese Rutsche wagen. Der junge Mann erlitt am Samstag vor eine Woche eine Gehirnerschütterung, eine Platzwunde mitten auf der Stirn musste mit sechs Stichen genäht werden, die Schulter ist geprellt, die Oberlippe geschwollen und zwei Zähne weisen Brüche auf. „Ich bin echt entsetzt“, sagt Mutter Birgit Warnke. Ihr Sohn habe einen Ausflug mit Freunden nach Wolfsburg mit Besuch des Badelandes gemacht.

Dass er anschließend im Krankenhaus landete, jetzt eine Woche krank geschrieben ist, über Schmerzen klagt und zum Teil an Gedächtnisschwund leidet, findet sie alles andere als komisch. „Unfälle passieren. Aber das finde ich sehr bedenklich.“ Tim Warnke versichert, völlig „normal“ gerutscht zu sein. „Er hat keine Faxen gemacht“, sagt seine Mutter.

Ob es der erste schlimme Unfall in der Black-Hole-Röhre war, ist noch unklar. Die Stadt ließ die Fragen der WAZ gestern unbeantwortet und verwies auf eine Stellungnahme am kommenden Montag.

jes

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