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Kita-Plätze: Stadt weist Kritik an Vergabepraxis zurück

Auch Stadtelternrat kann Vorwürfe nicht nachvollziehen Kita-Plätze: Stadt weist Kritik an Vergabepraxis zurück

Eltern haben sich bei der WAZ über angebliche Ungerechtigkeiten bei der Vergabe von Kita-Plätzen beschwert - unter anderem würden Auswärtige gegenüber Wolfsburgern bevorzugt. Allerdings: Sowohl die Stadt als auch die Stadtelternvertretung der Kitas weisen die Kritik entschieden zurück.

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Kinder in der Kita: Eltern erheben in einem anonymen Schreiben Kritik an der Vergabepraxis - Stadt und Stadtelternrat weisen die Vorwürfe zurück.

Quelle: Julian Stratenschulte

Wolfsburg. „Fünf Familien aus der Stadtmitte“ haben ihre Vorwürfe in einem Schreiben an die WAZ zusammengefasst - anonym allerdings. Die Hauptkritikpunkte: Nach der Krippe würden Jungen oder Mädchen eine Absage für einen Kita-Platz in der gleichen Einrichtung bekommen; Auswärtige erhielten Betreuungsplätze, Familien aus der Nachbarschaft der entsprechenden Kita würden dagegen abgelehnt; und: Geschwister könnten, systembedingt, nicht gemeinsam in ein und derselben Kita angemeldet werden.

Alles falsch, hält die Stadt dagegen. Gehe ein Kind bereits in eine bestimmte Kita, würden Geschwister bevorzugt berücksichtigt. Auswärtige Eltern erhielten in Krippen aktuell gar keine Plätze; im Kita-Bereich würden Wolfsburger Familien bevorzugt, Auswärtige erhielten nur eine Zusage, wenn die Kapazität dies zulasse. Und die erneute Anmeldung nach der Krippe in die Kita sei nun einmal erforderlich, eine Verbleibe-Garantie gebe es nun einmal nicht. „Die endgültige Entscheidung“ treffe im Übrigen die jeweilige Kita-Leitung, sagt Stadt-Sprecher Florian Reupke.

Auch Stefan Florczak, Vorsitzender der Stadtelternvertretung, kann die Kritik nicht recht nachvollziehen: „Entsprechende Beschwerden gibt es bei uns nicht oder höchstens vereinzelt.“ Subjektiv empfundene Ungerechtigkeiten möge es zwar immer mal wieder geben: „Wir können aber nicht alle Einzelinteressen aller Eltern verfolgen.“ Dennoch werde man sich der Themen annehmen und mit der Stadt darüber sprechen.

fra

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