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Kirchenschließung: Trauer in
 den Gemeinden

Wolfsburg Kirchenschließung: Trauer in
 den Gemeinden

Drei katholische Kirchen in Wolfsburg sollen geschlossen werden, sobald Käufer gefunden sind. Der Beschluss war in einer Versammlung der Hauptabteilung Pastoral mit der Immobilienabteilung des Generalvikariats Hildesheim sowie Vertretern von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat gefallen. Die Gemeinden trauern.

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Horst Scholz (St. Heinrich) sagt: „Die Argumente, warum gerade diese drei Standorte gewählt wurden, sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das, was den Menschen jetzt Sorgen macht, ist, wie das kirchliche Leben weitergehen soll. Gerade für den Rabenberg ist die Situation schwierig – dort gibt es nicht einmal eine evangelische Kirche und die Busanbindung ist schlecht.“

Rita de Vries-Forciniti (St. Elisabeth) kritisiert: „Warum ziehen wir uns als katholische Kirche gerade aus einem sozialen Brennpunkt wie Westhagen zurück? Wir sind sehr, sehr traurig. Es gibt zwar Kontakte zu den Gemeinden in Detmerode und Fallersleben, aber es gibt auch viele, die sich jetzt dagegen sperren werden, die anderen Kirchen zu besuchen.“

Waldemar Jarschke (St. Joseph) ist enttäuscht: „Im Westen wohnen so viele Menschen, auch Westhagen zählte zu unserem Einzugsgebiet und die Fallersleber Kirche läuft über. Es ist ein Rückschlag. Erst verkauft die katholische Kirche das Elisabethheim, jetzt die Kirchen. Wie soll das weitergehen?“

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