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Kirchen und Gemeinden lehnen Gewalt ab

Wolfsburg Kirchen und Gemeinden lehnen Gewalt ab

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, christliche Kirchen, islamische und jüdische Gemeinden haben gestern im Rathaus die „Wolfsburger Erklärung“ unterzeichnet. Darin bekennen sie sich zum friedlichen Miteinander von Religionen in der multikulturellen VW-Stadt und verurteilen Extremismus und Gewalt in jeder Form.

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Wolfsburger Erklärung: OB Klaus Mohrs (4.v.l.) und die Vertreter verschiedener Religionen lehnen jegliche Gewalt ab.

OB Mohrs hatte kürzlich zum großen Dialog der Religionen in Wolfsburg eingeladen - das Ergebnis ist die Wolfsburger Erklärung.

Unterzeichner sind neben Mohrs Hanna Löhmannsröben (Evagelisch-lutherischer Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen), Mohamed Ibrahim (Islamisches Kulturzentrum), Thomas Hoffmann (Katholische Kirche), Ahmed Gökdinar (Eyup-Sultan-Moschee Wolfsburg), Hartmut Keitel (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Wolfsburgs), Dimitri Tukuser (Liberale Jüdische Gemeinde) und Yakov Yosef Harety (Orthodoxe Jüdische Gemeinde Wolfsburg).

In der Erklärung heißt es: „Gewalt und Terror gehören nicht zu unseren Religionen. Als glaubende Menschen verabscheuen wir Gewalt und Extremismus in jeder Form und überall auf der Welt.“ Ziel sei ein friedliches Miteinander aller Religionen in Wolfsburg.

„Ich freue mich, dass alle Unterzeichner mit dieser Erklärung jetzt in ihre Gemeinden, Kirchen und Moscheen gehen. Ich hoffe, dass viele Menschen diese Erklärung ebenfalls unterschreiben.“ Sie liegt im Rathaus aus. Wie wichtig diese Erklärung ist, betonte Mohamed Ibrahim: „Junge Menschen aus Wolfsburg sind in Kriegsgebieten aktiv. Und durch die Pegida-Demonstrationen haben es Moslems in Deutschland im Moment nicht gerade leicht. Jetzt sind auch Politik und Wirtschaft gefordert.“ Schön, dass Wolfsburg mit gutem Beispiel voran gehe.

bis

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