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Kirchen: „Schäden werden uns Monate beschäftigen“

Wolfsburg Kirchen: „Schäden werden uns Monate beschäftigen“

Auch Wolfsburgs Kirchen verschonte der Hagelsturm nicht. Besonders schlimm traf es die Nordstadt-Gemeinden. „Alle unsere Gebäude sind beschädigt“, sagt Pastorin Uta Heine von St. Marien.

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Hier wütete der Sturm: Kaputte Dachziegel vor der St.-Marien-Kirche (l.), auch die Petrus-Kirche (r.) hat gelitten.

Quelle: Boris Baschin / Andrea Müller-Kudelka

Schlimm getroffen hat es das Pfarrhaus St. Thomas in der Drömlingstraße: „Das Flachdach ist komplett zerstört“, sagt Superintendentin Hanna Löhmannsröben. Auch an der Kita St. Thomas, die wegen die Ferien geschlossen ist, entstanden enorme Hagelschäden. Von der St.-Marien-Kirche brach der Dachfirst ab, zig Dachziegel schlugen von Kirche und Pfarrhaus auf den Boden. Uta Heine wollte am Unwetter-Tag im Garten hinterm Pfarrhaus Geburtstag feiern, der Tisch war schon fertig gedeckt, als plötzlich die Riesenhagelkörner niederprasselten. Geschirr, Essen, Getränke - alles zerstört.

Insgesamt 20 Gebäude des evangelischen Kirchenkreises haben Hagelschäden, sagt Hanna Löhmannsröben: „Das ist ein Großschaden, der uns noch viele Monate beschäftigen wird!“

Auch Einrichtungen der katholischen Kirche haben Unwetterschäden. Dachziegel flogen von Dächern und Dachfenster wurden zerstört. Besonders schlimm traf es St. Bernward in der Nordstadt. In der Edith-Stein-Kita (Reislingen-Südwest) sind Module der Photovoltaikanlage beschädigt. So schlimm die Schäden in den Einrichtungen sind, „sie haben keine Auswirkungen auf den Betrieb“, so Wilhelm van Ledden, Geschäftsführer des Gesamtverbandes der katholischen Kirchengemeinden.

Propst Matthias Blümel hat einige Schäden bei St. Petrus in Vorsfelde entdeckt. Das Dach der Kirche wird gerade saniert und hat deshalb derzeit keine Ziegel. Eine Folie war als Schutz angebracht, doch die zerriss der Sturm. Am Turm sind außerdem Schieferplatten zerstört, in der Propst-Wohnung gingen zwei Dachfenster zu Bruch und es regnete in die Wohnung. „Die Scherben lagen im gesamten Treppenhaus“, so Blümel.

syt

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