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Kirchen-Regionen sollen enger zusammenarbeiten

Wolfsburg Kirchen-Regionen sollen enger zusammenarbeiten

Der Kirchenkreistag Wolfsburg-Wittingen hat die Weichen für die Jahre 2016 bis 2022 gestellt: Im Rahmen einer Sitzung im Saal der Wolfsburger Christus-Kirchengemeinde ging es dabei um Stellen- und Kostenplanungen, Einsparungsmöglichkeiten und Perspektiven für die bestmögliche seelsorgerische Betreuung der insgesamt fast 53.000 Kirchenmitglieder in 32 Gemeinden.

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Abstimmung mit Plastikwanne: Bei der Sitzung des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen ging es auch um die Kostenplanung.

Quelle: Burkhard Heuer

Superintendentin Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben sprach sich dabei vor 62 Delegierten vor allem für konstruktive Zusammenarbeit der sechs Regionen zwischen Hankensbüttel im Nordkreis Gifhorn und Ochsendorf im Landkreis Helmstedt aus.

„Kirchturmdenken ist nicht mehr angesagt“, plädierte Löhmannsröben. „Wir müssen runter von unseren Inseln.“ Sie stellte ein Modell von sechs Planungsregionen in den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt sowie in der kreisfreien Stadt Wolfsburg vor, die noch enger kooperieren sollten. Als starke Gemeinschaft gehe man zuversichtlich in die Zukunft. Zumal der Kirchenkreis personell vergleichsweise gut ausgestattet sei. „Andere Kirchenkreise beneiden uns darum“, meint Löhmannsröben.

Die Superintendentin und Pastor Klaus Wunsch stellten gemeinsam Kosten- und Personalplanungen für 2022 vor. Weil man gegenwärtig mit finanziellen Mitteln zufriedenstellend ausgestattet sei, gelte es, Rücklagen für eventuell magere Jahre um 2020 zu bilden. „Da könnte es enger werden“, sagte Wunsch. Man wolle sich dann aber nicht von möglichen negativen Entwicklungen überraschen lassen.

Eine temperamentvolle Debatte drehte sich um den kirchlichen Nachwuchs. Weil zwei halbe Jugendpastorenstellen gestrichen werden, befürchtet der Jugendkonvent des Kirchenkreises negative Auswirkungen auf die Jugendarbeit. „Ich werde streng darauf achten“, so Hanna Löhmannsröben, „dass das nicht passiert“.

bhe

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