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Kiosk soll bleiben: VfL-Fans besuchen Ortsrat

Über 900 Unterschriften gesammelt Kiosk soll bleiben: VfL-Fans besuchen Ortsrat

Der Kampf um den Erhalt der grün-weißen Trinkhalle von Giovanni Meschotto am Amtsgericht geht weiter: Am Dienstag wollen die Initiatoren der Unterschriftensammlung den Ortsrat Stadtmitte besuchen und ihr Vorhaben vorstellen.

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Die grün-weiße Trinkhalle von Giovanni Moschetto (Mitte) soll bleiben: VfL-Fans wollen am Dienstag den Ortsrat Stadtmitte um Unterstützung bitten.
 

Quelle: Roland Hermstein

Stadtmitte.  Der Kampf um die grün-weiße Trinkhalle am Amtsgericht wird politisch: Knapp 1000 Unterschriften haben VfL-Fans bisher gesammelt. Am Dienstag wollen sie die Politiker im Ortsrat Stadtmitte um Unterstützung bitten. Der tagt um 18.30 Uhr im Rathaus.

„Von der Resonanz auf unsere Unterschriftensammlung sind wir begeistert“, sagt Sven Pieper, einer der Organisatoren. Am Freitag lagen die ersten Listen am Kiosk von Giovanni Moschetto aus. Am Samstag, vor dem Heimspiel des VfL gegen Hannover 96, kamen hunderte Fußballfans, aber auch Nicht-Fußballfans an der Trinkhalle vorbei, um für deren Erhalt zu unterschreiben. Darunter auch Politiker wie Ex-Ratsherr und Ehrenbürger Rocco Artale. „Am Ende hatten wir über 900 Unterschriften“, berichtete Pieper.

Die Protestaktion soll so lange dauern, bis der neue Investor und Eigentümer des Kiosks „sich meldet“, sagt Sven Pieper. Denn der hat Giovanni Moschetto jetzt nach 38 (!) Jahren als Kiosk-Pächter gekündigt – und damit eine Protestwelle ausgelöst. „Diese Trinkhalle ist ein Stück Wolfsburger Fußball-Kultur“, betont Mitorganisator Ralf Göhnert. „Die kann man nicht einfach abreißen.“ Zudem könne man einem 82-Jährigen doch nicht einfach seinen Lebensinhalt wegnehmen.

Pächter und VfL-Fan Giovanni Moschetto hingegen ist von der Solidaritätswelle überwältigt: „Damit hätte ich nie gerechnet“, sagt er. Er müsse immer wieder vor Freude weinen. Er hoffe, so Meschotto, dass er seine Trinkhalle doch noch behalten darf. Das hofft auch Bürgermeister Günter Lach, der Stadt und VfL Wolfsburg dazu aufgefordert hat, das Gespräch mit dem Investor zu suchen. Die zuständige Verwaltungsfirma KKL Immobilien in Leipzig hält sich bedeckt – noch gab es keine Antwort auf die Anfrage der WAZ.

Von Carsten Bischof

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