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Kinderpornos auf dem Rechner: Sechs Monate mit Bewährung

Wolfsburg im Gericht Kinderpornos auf dem Rechner: Sechs Monate mit Bewährung

Zu sechs Monaten Haft auf Bewährung hat das Amtsgericht einen Wolfsburger (36) verurteilt. Der Mann hatte Kinderpornos auf seinem Rechner gespeichert - und zum Runterladen frei gegeben.

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Vor Gericht: Weil er Kinderpornos auf seinem Rechner gespeichert hatte, wurde ein Wolfsburger (36) zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Quelle: Photowerk (bb)

Die Polizei hatte die zwei Dateien auf dem Rechner des Angeklagten gefunden, die den Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren zeigten. Der 36-Jährige redete nicht lange um den heißen Brei: „Ja, ich räume alles ein.“ Allerdings betonte er gleichzeitig: „Ich bin nicht pädophil.“ Auf das fiese Material sei er auf der Suche nach normalen Pornos gestoßen und habe und habe es mehr „aus Neugier“ ein einziges Mal angeschaut. Als die Polizei ein halbes Jahr später anrückte, war der Mann völlig baff.

Selbst der Staatsanwalt glaubte ihm diese Version: „In anderen entsprechenden Verfahren geht es um hunderte oder tausende Dateien.“ Aber: Weil er in einer Tauschbörse agierte, hatte der Mann die Kinderpornos strafrechtlich gesehen sogar weiter verbreitet. Und selbst, wenn es ein einmaliger Ausrutscher war: „Sie haben sich zum Teil eines Netzwerks krimineller Machenschaften gemacht, bei dem es um viel Geld und um viel Leid für die Opfer geht.“ Eine spürbare Strafe sei schon aus Gründen der Generalprävention unumgänglich.

So kam es auch, das Gericht verhängte sechs Monate mit Bewährung. Seinen Rechner und eine externe Festplatte bekommt der Mann auch nicht zurück, zudem muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

fra

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