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Kinderklinik soll Ende 2018 fertig sein

Millionen-Projekt Kinderklinik soll Ende 2018 fertig sein

Zwei neue Gebäude der Kinderklinik entstehen auf dem Gelände des Wolfsburger Klinikums. Im Herbst 2018 soll alles fertig sein, der ursprüngliche Kostenrahmen wird wohl aber nicht zu halten sein.

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Im Herbst 2018 soll alles fertig sein: Wilken Köster (r.) und Karsten Dolatka vor dem Rohbau der neuen Kinderklinik.

Quelle: Sebastian Bisch

Klieversberg. Die neue Kinderklinik wächst und wächst. Im Juli 2015 war der Spatenstich, Ende des Jahres soll zuerst der Neubau der Psychosomatik fertig sein, das Gebäude der Kinder- und Jugendmedizin folgt im Herbst 2018 – so sieht es der aktuelle Zeitplan vor. Ursprünglich waren für das Projekt 26,5 Millionen Euro veranschlagt, doch es soll teurer werden, hatte Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) vor den Sommerferien angekündigt.

Die alte Kinderklinik stammt aus den 70er Jahren und ist in die Jahre gekommen. „Ein moderner Neubau ist deshalb erforderlich“, erklärt Krankenhausdirektor Wilken Köster.

Somatischer und psychosomatischer Bereich

Es entsteht ein somatischer Bereich – das Hauptgebäude – am ehemaligen Haupteingang. Die psycho-somatische Abteilung ist an der Seite zum Tiergehege, dieser Bau hat bereits ein Dach, letzte Trockenbau-Arbeiten laufen, Estrich ist gelegt, der Fußboden kommt demnächst. „Die Ansätze der Therapie sind unterschiedlich“, erklärt Köster die räumliche Trennung der Gebäude.

Millionen-Projekt

Millionen-Projekt: Beim psycho-somatischen Bereich sind die Arbeiten schon weit vorangeschritten.

Quelle: Sebastian Bisch

Der somatische Bereich ist noch nicht ganz so weit: Der Rohbau steht, „zurzeit wird das Dach abgedichtet“, erklärt der technische Leiter Karsten Dolatka. Sanitär und Elektrik folgen, die Fenster sollen noch vor dem Winter eingesetzt werden, die Voraussetzung für den Innenausbau.

Das Besondere an dem Neubau ist die Nähe zum Kreißsaal. Gibt es bei der Geburt Komplikationen, ist das Neugeborene sehr schnell auf der Kinder-Intensiv-Station. „Diese Wand-an-Wand-Situation war uns wichtig“, so Köster. Die bauliche Anbindung an die Frauenklinik, die in einem bereits bestehenden Komplex untergebracht ist, folgt später.

Von Sylvia Telge

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