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Stadt Wolfsburg Kicken und Kochen mit VW-Azubis und Geflüchteten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kicken und Kochen mit VW-Azubis und Geflüchteten
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16:13 20.03.2018
Begegnung beim gemeinsamen Kochen: Überraschungsgast in der Markthalle war VfL-Nationalspielerin Babett Peter.  Quelle: Fotos: Volkswagen
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Wolfsburg

 Die Begegnungs-Aktion ist Teil des Engagements von Volkswagen während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Zuerst kämpften die VW-Auszubildenden und die Fußballer des SSV Vorsfelde aus Guinea, Eritrea, Afghanistan und Syrien im Hygia X-Perience-Park mit sportlichem Ehrgeiz um Tore, danach ging es zum Kochen in den „PopUp-Space“ Markthalle am Nordkopf. Hier erwarteten die Teilnehmer in zweierlei Hinsicht Profis: zum einen VfL-Nationalspielerin und Olympiasiegerin Babett Peter und zum anderen zwei Profi-Köche vom Volkswagen-Catering.

Austausch stand im Vordergrund

Zum gemeinsamen Essen luden die Gastgeber auch regionale Partner der Flüchtlingshilfe vom Integrationsreferat der Stadt über das DRK Wolfsburg-Mitte bis zur Agentur für Arbeit und Jobcenter ein, um sich bei arabischen und afrikanischen Gerichten wie „Tabouleh“ und „Matoke“ über Fortschritte und Herausforderungen der Flüchtlingsintegration auszutauschen.

VW engagiert sich seit 2015 für Flüchtlinge

Ariane Kilian, Leiterin der Flüchtlingshilfe des VW-Konzerns, erläuterte: „Der Volkswagen-Konzern engagiert sich in seinen Standortregionen seit Herbst 2015 für Geflüchtete. Hier in Wolfsburg haben wir gemeinsam mit der Stadt, mit gemeinnützigen Organisationen sowie mit vielen ehrenamtlich engagierten Volkswagen Kollegen tolle Projekte umgesetzt.“

Kicken & Kochen: Yasser Altaima (31), aus Syrien stammend. Quelle: Volkswagen AG

Ralph Linde, Leiter der Volkswagen Group Academy und Schirmherr der Veranstaltung sagt: „Die Group Academy als interner Aus- und Weiterbilder unterstützt die Konzern Flüchtlingshilfe bei konzernweiten Maßnahmen für Sprach- und Berufsqualifizierung für mittlerweile rund 3.500 Geflüchtete. Und wir fördern die Begegnung zwischen Geflüchteten und jungen Volkswagen Kollegen – vom Azubi bis zum Doktoranden. Unsere Mitarbeiter berichten immer wieder: Der persönliche Kontakt baut Vorurteile ab und schafft ein besseres gegenseitiges Verständnis – ob bei der Ersthilfe in Flüchtlingscamps, beim Lotsenprogramm für Studienanfänger oder bei Begegnungsabenden wie dem heutigen.“

„Mir gefällt die Idee“

Babett Peter, VfL Nationalspielerin, berichtet: „Mir gefällt die Idee, junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über den Fußball zusammenzubringen. Auch in unserem Team spielen Fußballerinnen aus vielen unterschiedlichen Nationen zusammen und trotzdem harmonieren wir über Sprachbarrieren hinweg als Team. Fußball kann bei der Integration von Flüchtlingen ein wichtiger Faktor sein. Ein gutes Beispiel ist Fatmire Alushi, die als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland kam. Mit ihr habe ich lange im Verein und in der deutschen Nationalmannschaft zusammengespielt.“

„Mit Deutschen zu sprechen, miteinander Fußball zu spielen und gemeinsam zu kochen, das bedeutet mir sehr viel“, sagte der aus Syrien stammende Yasser Altaima (31). Er hat gerade einen Integrationskurs absolviert.

Madleine Schramowski (21), die sich derzeit bei Volkswagen in der Ausbildung zur Industriemechanikerin befindet, betonte gestern Abend: „Die Veranstaltung zeigt mir, dass es gut ist, sich wirklich auf die Begegnung einzulassen und sich untereinander ohne Vorurteile auszutauschen.“

Von der Redaktion

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