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Kerksiek: Polizei-Gewalt bei Vatertags-Randale?

Wolfsburg Kerksiek: Polizei-Gewalt bei Vatertags-Randale?

Die Vatertagsrandale im Kerksiek (Ehmen) hat ein doppeltes Nachspiel. Nicht nur die Polizei hat gegen einen 18-Jährigen ein Verfahren wegen Widerstand eingeleitet - auch die Polizei selbst wurde nun angezeigt. Die Mutter des 18-Jährigen behauptet: „Beamte haben meinen Sohn mit Fäusten geschlagen und getreten.“

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Mit dem Handy gefilmt: Angeblicher Übergriff auf den 18-Jährigen beim Polizeieinsatz im Kerksiek.

Quelle: Foto: Hensel

Wegen Lärmbelästigung wurde die Polizei am Vatertag in den Kerksiek gerufen, wo rund 200 junge Leute feierten. Polizeisprecher Thomas Figge bleibt bei der Darstellung der Beamten: „Viele Jugendliche waren stark alkoholisiert und aggressiv.“

Weit gefehlt, behauptet nun die Mutter des 18-Jährigen. Zwar habe ihr Sohn die Beamten ein wenig provoziert, in dem er sie mit einem Fußball tunnelte: „Aber muss man dafür Schläge auf den Kopf bekommen?“ Ihre Version, für die es Zeugen und ein Video gebe: Der 18-Jährige sei in Handschellen zu Boden gebracht, geschlagen und getreten worden, zudem habe er in der Umklammerung kaum atmen können; auch sein Bruder (20), der eingreifen wollte, habe Handschellen angelegt bekommen. Für den 18-Jährigen endete der Abend in der Notaufnahme.

Polizeisprecher Figge bestätigt die Anzeige wegen Widerstand gegen den 18-Jährigen sowie die Einleitung eines Verfahrens gegen einen angezeigten Polizeibeamten wegen „Körperverletzung im Amt.“ Bei der Staatsanwaltschaft liegt die Angelegenheit zwar noch nicht vor, aber Sprecher Fabian Londa versichert: „Nach Eingang des Vorgangs werden wir sämtlichen Tatvorwürfen nachgehen, auch gegen den Beamten.“

fra

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