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Keine schnelle Entscheidung im Podehl-Verfahren

Wolfsburgs Ex-Polizeichef Keine schnelle Entscheidung im Podehl-Verfahren

Im Ermittlungsverfahren gegen den früheren Wolfsburger Polizeichef Hans-Ulrich Podehl ist nicht mit einer schnellen Entscheidung zu rechnen. „Das kann bis in den Sommer gehen“, sagte Julia Meyer als Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf WAZ-Anfrage.

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Keine schnelle Entscheidung: Das Ermittlungsverfahren gegen Wolfsburgs Ex-Polizei-Chef Hans-Ulrich Podehl wegen des Verdachts der Vorteilsnahme zieht sich in die Länge.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Im September hatte die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen Podehl wegen Verdacht des Stalking eingestellt - um einen Tag später eine weiteres Ermittlungsverfahren bekannt zu geben. Dabei geht es um eine Anzeige gegen den früheren Inspektionsleiter wegen des Verdachts der Vorteilsannahme. Hintergrund: Nach Medien-Spekulationen soll Podehl vor Jahren einer Beamtin eine Beförderung in Aussicht gestellt und dafür „Gegenleistungen“ erwartet haben.

Doch das Verfahren zieht sich in die Länge. Zunächst lag die Akte lange bei Podehls Anwalt, nun ist sie zurück bei der Staatsanwaltschaft. Und die Ermittlungen könnten sich bis in den Sommer ziehen, sagt Julia Meyer. Läuft es auf eine Einstellung, eine Anklageerhebung oder einen Strafbefehl hinaus? Meyer dazu: „Details können wir derzeit noch nicht sagen, um das weitere Vorgehen nicht zu beeinflussen.“

Seit Beginn der Affäre ist Podehl offiziell nach Hannover abgeordnet, ließ sich aber krank schreiben. Parallel zum Strafverfahren läuft auch ein Disziplinarverfahren, in das auch der Braunschweiger Polizeipräsident Michael Pientka verwickelt ist. Dies aber ruht bis zum Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen.

fra

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