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Stadt Wolfsburg Keine Konkurrenz bei der Gewerbe-Ansiedlung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Keine Konkurrenz bei der Gewerbe-Ansiedlung
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18:00 28.08.2017
Verfolgen gemeinsame Interessen: Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (r.) und Lehres Bürgermeister Andreas Busch. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg und die Gemeinde Lehre arbeiten bei der Gewerbeansiedlung nicht gegeneinander, sondern miteinander. Mit diesem gegenseitigen Bekenntnis traten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Bürgermeister Andreas Busch am Montag vor die Presse, nachdem eine Aussage der Wolfsburger Stadtplanung in der Gemeinde Lehre sauer aufgestoßen war.

Im Ortsrat Hattorf-Heiligendorf war es jüngst um Erweiterungsabsichten des im Heinenkamp I angesiedelten Nora-Zentrums gegangen. Und deswegen müsse der Heinenkamp II (Lehmkuhlenfeld) schnell erweitert werden, bevor das Unternehmen noch ins benachbarte Flechtorf abwandere, hatte Stadtplaner Andreas Koch dort gesagt. „Das hat mich schon ein wenig geärgert“, bekannte Andreas Busch – er ist Bürgermeister der Gemeinde Lehre (Kreis Helmstedt), zu der Flechtorf gehört. Dass Klaus Mohrs anschließend klar gestellt habe, man wolle miteinander und nicht gegeneinander arbeiten, habe ihn gefreut: „Das Missverständnis ist aus der Welt.“

Heinenkamp: Das Gewerbegebiet wächst. Quelle: Archiv

Insbesondere beim in den nächsten Jahren geplanten Heinenkamp III westlich der A39 (Richtung Mörse) versprachen sich beide Politiker „gemeinschaftliches Handeln“ – erschlossen werden soll das auf Wolfsburger Gebiet liegende Areal über ein Gelände, das zu Flechtorf gehört. Von Gewerbeansiedlungen in Wolfsburg profitiere auch das Umland, betonte Mohrs – neue Arbeitskräfte, die hier her ziehen, könnten dort beispielsweise bauen. „Weder Gewerbeansiedlungen noch Wohnraumschaffung werden wir in Wolfsburg allein abdecken könne“, so Klaus Mohrs: „Irgendwann laufen die Gewerbegebiet voll.“ Und dann, so Andreas Busch, sei es gut, wenn „der Regionalgedanke“ greife: „Wir müssen uns Firmen nicht gegenseitig abwerben“ – eine Ansiedlung in der Region sei allemal besser als weit weg.

Von Ulrich Franke

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