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Keine Evakuierung: Experten finden Eisenteile statt Bombe

Wolfsburg Keine Evakuierung: Experten finden Eisenteile statt Bombe

Großes Aufatmen am Samstag in Wolfsburg: Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes fanden am VW-Hochhaus keine Fliegerbomben, sondern zwei je ein Meter mal ein Meter große Eisenplatten, die in 3,50 Meter Tiefe im Boden steckten. Damit fiel die geplante Evakuierung gestern aus.

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Evakuierung abgesagt: Am VW-Hochhaus fanden Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes keine Fliegerbombe (r.), sondern zwei Eisenplatten (kleines Bild).

7600 Menschen hätten in Teilen von Sandkamp und der Innenstadt ihre Wohnungen verlassen müssen. Das blieb ihnen erspart. „Nun ist die Erleichterung natürlich bei allen groß“, sagte Michael Sothmann, Einsatzleiter bei der Stadt Wolfsburg am Samstag.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte am Samstag die zwei Verdachtspunkte, die im Vorfeld von Sanierungsarbeiten am VW-Hochhaus festgestellt wurden, freigelegt. An den Stellen fanden Experten keine Fliegerbomben, sondern Eisenplatten. Daraufhin sagte die Stadt die geplante Evakuierung ab und informierte am Samstag die Bürger per Lautsprecherwagen, Internet, Facebook und Twitter darüber.

Für Adam Ciemniak war das „die beste Nachricht des Tages“. Gerade ältere Bürger hätten den Ortsbürgermeister Mitte-West wegen der geplanten Evakuierung angesprochen. „Sie hatten große Sorgen.“ Auch seinem Ortsbürgermeister-Kollegen Ralf Fruet fiel ein Stein vom Herzen. Denn Sandkamp, einer der Ortsteile für den er zuständig ist, blieb eine Räumung erspart. „Ich bin sehr erleichtert, dass die Bürger ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen mussten“, sagte Fruet. Auch die Bahnkunden freuten sich: „So ist es deutlich entspannter“, meinte Helga Patt. 

syt

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