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Stadt Wolfsburg Keine Einreise: Etliche Wolfsburger sind von Trumps Verbot betroffen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Keine Einreise: Etliche Wolfsburger sind von Trumps Verbot betroffen
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23:59 30.01.2017
Demonstration gegen Trumps Einreiseverbot: Wie hier am Flughafen in Seattle kam es an vielen Orten in den USA zu Protesten gegen den Erlass des US-Präsidenten. Quelle: dpa
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Wolfsburg.

Betroffen vom Einreiseverbot ist auch Dr. Koshrow Amirpour, der seit 1964 in Wolfsburg lebt und iranische Wurzeln hat. „Mein Bruder und dessen Familie leben in den USA. Sie dürfte ich derzeit vermutlich nicht besuchen, so weit ist es gekommen“, sagt Amirpour enttäuscht. Und das, obwohl er seit 61 Jahren in Deutschland lebt, hier studierte, arbeitete, politisch und gesellschaftlich aktiv ist. „Die Lage in den USA ist prekär, ich hoffe, dass die Weltpolitik bald Einfluss nimmt“, so Amirpour.

Das US-Einreiseverbot trifft auch Omar Zurab, er ist Berater bei der Wolfsburger Flüchtlingshilfe und stammt ursprünglich aus dem Irak. „Diese Regelung ist unmenschlich und gegen jedes demokratische Grundverständnis“, sagt Zurab, der schon seit 17 Jahren in Deutschland lebt. Er hat täglich mit Syrern, Somaliern, Sudanesen, Irakern und Iranern zu tun. Für sie alle gilt das US-Einreiseverbot, das sich gegen Bürger und Flüchtlinge aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten richtet. „Alle finden schlimm, was Trump in Amerika macht, und alle sind verängstigt“, so Zurab. Er hofft, dass der neue amerikanische Präsident keinen neuen Weltkrieg anzettelt.

Als „unglaublich“ bezeichnet das Einreiseverbot Ulrich Raschkowski von der Wolfsburger Flüchtlingshilfe. Er bedauert insbesondere, dass die USA derzeit keinen einzigen Flüchtling aufnehmen.

VW teilte mit, es seien bislang keine Mitarbeiter betroffen.

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