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Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

Wolfsburg Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

Wolfsburg. E-Shishas (Wasserpfeifen) oder E-Zigaretten, in denen Flüssigkeiten (Liquids) verdampft werden, dürfen nicht mehr an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Die Bundesregierung hat das Jugendschutzgesetz entsprechend geändert. Die WAZ fragte Wolfsburger Händler, wie sie die neue Rechtslage sehen.

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Gesetz erweitert: Durch den süßen Geschmack der Liquids sind E-Zigaretten und Shishas für Jugendliche besonders reizvoll. Der Verkauf an Unter-18-Jährige ist jetzt aber offiziell verboten.

Quelle: Photowerk (bs)

Die Tabak-Verkäufer hatten sich freiwillig vorher schon auf die jetzt gültige gesetzliche Regelung verständigt. Für Kiosk-Betreiberin Petra Wrede (Saarstraße), Annemarie Neumann (Vespermann, Nordstadt) und Ulrike Winter (PWV-Presseshop, Rathausplatz) wäre eine Abgabe an Jugendliche oder gar Kinder nicht in Frage gekommen. „Mich selbst hat aber auch nie ein Jugendlicher gefragt“, sagt Winter und vermutet: „Die Anfangs-Investition von rund 80 Euro war den meisten wohl zu teuer.“ Bei Frank Borchardt (Zmokyz, Heinrich-Nordhoff-Straße) gab es schon Versuche von jüngeren Kunden. „Aber wer keinen Ausweis vorzeigen kann, den schicke ich weg“, betont er. So hält es auch Iris Ros (Tabak Niemeyer, City-Galerie). Selbst nikotinfreie Liquids werden nicht abgegeben. Diese Flüssigkeiten gibt es in vielen Geschmacksrichtungen, am beliebtesten sind auch bei Erwachsenen süße Sorten wie Vanille oder Kirsch.

Hartmut Hünecke-Rost von der Drogenberatungsstelle in Wolfsburg (Drobs) begrüßt das Verbot, sieht aber Probleme bei der Kontrolle im Alltag. „Besonders das gemeinsame Shisha-Rauchen bietet wegen des Rituals einen starken Anreiz und unterscheidet sich nicht sehr vom richtigen Rauchen, deshalb ist eine Sucht-Gefahr gegeben“, warnt er.

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