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Kein leichtes Jahr: DRK braucht mehr Mitglieder

DRK-Kreisverband Kein leichtes Jahr: DRK braucht mehr Mitglieder

2009 war kein leichtes, aber trotzdem ein gutes Jahr für den DRK-Kreisverband Wolfsburg. „Wir sind nicht unzufrieden“, sagte Vorsitzender Boto Dreher. Gestern stellte er mit seiner Stellvertreterin Perdita Adrian-Kunze den Jahresbericht in der DRK-Geschäftsstelle vor.

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Zufrieden: Perdita Adrian-Kunze und Boto Dreher stellten den Jahresbericht vor.

Quelle: Photowerk (mar)

Auffällig: Die Gestaltung der Bilanz ist neu – zeitgemäß mit vielen Fotos. „Wir müssen mit der Zeit gehen, schließlich haben wir Konkurrenz und müssen um Mitglieder werben“, erklärte Perdita Adrian-Kunze. 2009 klappte das nicht so gut: Die angepeilte Zahl von 6000 erreichte das DRK nicht, es sind 5194 Mitglieder. Aber es ist ein leichter Anstieg.

Die wirtschaftliche Lage sei angesichts des Kostendrucks weiter angespannt, außerdem werde es immer schwieriger, Pflege-Fachpersonal zu finden. „Die Pflegeplätze in Wolfsburg haben sich in den letzten Jahren verdoppelt“, so Dreher.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Senioreneinrichtungen in Fallersleben und Vorsfelde sind zu 100 Prozent ausgelastet. Auch die Sozialstationen haben gut zu tun: Sie versorgen täglich rund 400 Personen. Reibungslos verlief auch der Geschäftsführer-Wechsel. Der neue Chef Matthias Mann hatte 2009 viele große Aufgaben zu stemmen, zum Beispiel einen Haustarifvertrag mit Verdi auszuhandeln, der nun im Detail ausgearbeitet wird. Dreher ist damit zufrieden und hofft, dass die Mitarbeiter ihn akzeptieren: „Es wird keine Streiks mehr geben.“

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