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Stadt Wolfsburg Kein Schülertransport mehr an der Da-Vinci-Grundschule
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kein Schülertransport mehr an der Da-Vinci-Grundschule
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06:00 30.08.2018
Schülertransport: Dieses Angebot gibt es in Zukunft an der Leonardo-Da-Vinci-Grundschule nicht mehr. Quelle: HAZ
Teichbreite

Ein herber Schlag für Eltern und Kinder der Leonardo-da-Vinci-Grundschule: Der Schülertransport wird nach neun Jahren eingestellt, „wir sind alle wie vor den Kopf gestoßen“, so Vater Stefan Klotz. Die Stadt streicht den Zuschuss für das Angebot, das der Deutsch-Italienische-Freundeskreis auf Wunsch von Schulleitung und Verwaltung 2009 ins Leben gerufen hat.

60 bis 70 Kinder nutzen den Schülertransport

Damals waren die Anmeldezahlen der Schule rückläufig, der Transport sollte ein Anreiz sein. Hinzukam, dass das Einzugsgebiet groß war und immer noch ist, unter anderem besuchen auch Kinder aus Velpke, Brome und dem Boldecker Land die Einrichtung. Mit zwei Bussen und mit finanzieller Unterstützung der Stadt begann der Freundeskreis. Am Ende waren es vier Bullis, 60 bis 70 Kinder wurden täglich zur Schule gefahren und abgeholt. Die Eltern zahlten einen kleinen Beitrag.

„Wir als Verein können das finanziell nicht leisten“

Der städtische Zuschuss wird nun gestrichen, Freundeskreis-Vorsitzender Hans Karweik: „Wir als Verein können das finanziell einfach nicht leisten. Schade, dass sich die Politik dafür nicht einsetzt.“ Zwar habe man noch versucht das Angebot zu retten, Kontakt zu Autohäusern aufgenommen – „trotzdem hätte es sich nicht getragen und unser Risiko wäre zu hoch gewesen“, so Karweik.

Viele Eltern stehen jetzt vor einem Problem

Am Dienstag erhielten die Eltern ein entsprechendes Schreiben. „Einige stehen jetzt vor einem echten Problem“, schildert Stefan Kotz. „Und es gibt Eltern, die sich für diese Grundschule genau wegen dieses Angebots entschieden haben.“ Wie zum Beispiel auch Francesca Forciniti aus Fallerslebem. „Mir wurde vor den Ferien von der Schule zugesichert, dass es den Transport weitergeben wird. Sonst hätte ich ihn von der Schule genommen und in bei uns hier Fallersleben angemeldet“, sagt die alleinerziehende und berufstätige Mutter. Aktuell habe sie die ganze Familie eingespannt, damit der Neunjährige abgeholt werden kann.

Den Entschluss des Vereins können die Eltern absolut nachvollziehen. Dass die Stadt nichts mache, ärgere aber alle Eltern. „Das große Achselzucken auch bei der Schulleitung“, so Stefan Kotz.

Die Stadt konnte zumindest gestern zu diesem Thema noch keine Stellung beziehen.

Von Claudia Jeske

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