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Stadt Wolfsburg Kein Alkohol rund ums Stadion, konsequente Trennung der Fans
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kein Alkohol rund ums Stadion, konsequente Trennung der Fans
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17:46 23.05.2017
Die Polizei wird beim Relegations-Derby zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig stets präsent sein. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Am Dienstag stellten Polizei-Einsatzleiter Oliver Meyer, VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher, VW-Arena-Veranstaltungsleiter Thomas Franke und Stadtrat Werner Borcherding das Konzept für das Relegationsspiel vor. Ganz klar ist: Eintracht-Fans, die keine Eintrittskarte für das Spiel haben, brauchen sich gar nicht erst auf den Weg nach Wolfsburg zu machen. „Jedem, der Gewalt sucht, wird konsequent und sehr frühzeitig Einhalt geboten“, so Meyer. Die Einsatzkräfte werden notfalls Betretungs- und Aufenthaltsverbote aussprechen. Borcherding: „Es wird keinen Spielraum für Gewalttätigkeiten geben!“ Und VfL-Geschäftsführer Schumacher betont: „Niemand muss Angst haben, zum Spiel zu kommen. Wir werden gemeinsam sicherstellen, dass jeder in der Arena das Spiel friedlich verfolgen kann. Auch Familien.“

Deshalb wird diese Partie aber auch etwas anders ablaufen: Es wird kein Alkohol ausgeschenkt. Weder in noch rund um die Volkswagen-Arena. „Es gilt an Vatertag ein Alkoholverbot im gesamten Allerpark. Daran halten wir uns“, sagt Franke. Es wird keine Fanmeile geben, der Club 45 und der Fansaal bleiben geschlossen. Und die komplette Arena wird aus Sicherheitsgründen zum Heim-Fan-Bereich. Sprich: Die Eintracht-Fans werden nur Zugang zum Gästebereich bekommen, überall sonst werden sie sich nicht aufhalten dürfen, „auch zu ihrer eigenen Sicherheit“, so Franke. Gleiches gilt natürlich für die VfL- Fans.

Für die schnelle und frühe Fan-Trennung werden Hundertschaften von Polizeibeamten sorgen. Sie werden bereits ab Donnerstagmorgen im Einsatz sein. Der Kaufhof wird von der Polizei so gesichert werden, dass sich dort nur VfL-Anhänger aufhalten dürfen.

Und ebenfalls wichtig: Die Eintrittskarten zum VfL-Spiel sind personalisiert, Besucher müssen dringend ihren Personalausweise mitführen. Alle, die Tickets vom Schwarzmarkt oder aus dem Internet haben, werden vermutlich große Probleme am Einlass bekommen.

jes

Am vergangenen Donnerstag wurde ein 40 Jahre alter Wolfsburger von einem unbekannten Mann auf offener Straße tätlich angegriffen und schwer verletzt. Die Tat ereignete sich vor einem Parkhaus in der Poststraße. Die Polizei hofft, dass Passanten verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten.

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Die Tat war filmreif: Eine Verbrecherbande raste Anfang Januar mit einem Transporter in den Seiteneingang der City-Galerie und riss einen Geldautomaten aus der Verankerung. Die Staatsanwaltschaft hat nun gegen neun Verdächtige Anklage erhoben, denen insgesamt zehn ähnliche Taten vorgeworfen werden.

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Das Eintracht-Spruchband hat nicht nur in ganz Wolfsburg für Verstörung gesorgt, auch die Polizei ist vor dem brisanten Relegationsspiel am Donnerstag in Alarmbereitschaft. „Wir werden sehr dezidierte Regeln für dieses Partie aufstellen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

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