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Stadt Wolfsburg Katastrophenalarm beim EHC: Spektakuläre Übung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Katastrophenalarm beim EHC: Spektakuläre Übung
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21:18 15.06.2014
Großübung: Hilfskräfte aus ganz Wolfsburg probten am Samstag am Allerpark beim EHC den Ernstfall. Quelle: Sebastian Bisch
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Die Großübung lief in zwei Phasen ab. In der ersten simulierten die Feuerwehrkräfte den Austritt des Gefahrenstoffes Ammoniak, der bei Kontakt mit der Haut zu schweren Reizungen führt. Mit Sauerstoffmasken ausgerüstet bahnten sich die Feuerwehrmänner ihren Weg in die verrauchte Eis-Arena. Vier verletzte Personen mussten geborgen und behandelt werden. „Beim Austritt von Ammoniak ist es besonders wichtig, die Verletzten zunächst unter einer speziellen Dusche zu dekontaminieren, damit die Notärzte sie gefahrlos berühren können“, erklärte Milbradt.

Im zweiten Teil der Großübung sahen sich die Einsatzkräfte mit einem sogenannten Massenanfall von Verletzten konfrontiert. Das Szenario: In der EHC-Arena bricht eine Panik aus. Unter den 200 Besuchern kommt es zu schweren Kopfverletzungen, Frakturen und Quetschungen. 31 Personen mussten von den Einsatzkräften ärztlich versorgt und ins Klinikum eingeliefert werden. In der Notaufnahme des Klinikums ging die Übung dann weiter. Geprobt wurde, ob die Ärzte und Krankenpfleger im Klinikum auf einen Massenansturm von Verletzten vorbereitet sind.

Die Einsatzleitung war zum Schluss mit der Leistung aller Einheiten zufrieden: „Die Übungen liefen zu unserer vollsten Zufriedenheit ab. Besonders froh bin ich, dass die heikle Übung zum Gefahrenstoffaustritt so gut funktioniert hat“, resümierte Milbradt.

klm

▶ Mehr als 280 Einsatzkräfte waren beteiligt: Die Wolfsburger Berufsfeuerwehr, alle Freiwilligen Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser-Hilfsdienst und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft.
▶ Auch das Klinikum holte für die Übung Mitarbeiter aus der Freizeit. Unters Messer musste aber kein Statist.
▶ Zur Ausrüstung der Einsatzkräfte gehörten 67 Fahrzeuge, darunter ein Abrollbehälter mit speziellen Utensilien für Gefahrengut.
▶ Während der Übung waren auch Bushaltestellen am Badeland zeitweise gesperrt.

klm

  • Dieser Text wurde aktualisiert
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