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Kaputte Rathaus-Fassade sorgt für Wirbel

Immer mehr Platten fehlen Kaputte Rathaus-Fassade sorgt für Wirbel

Auf dem Wochenmarkt war es Gesprächsthema Nummer eins: Fällt das Wolfsburger Rathaus etwa auseinander? Nicht nur, dass die Fassade seit Monaten Lücken aufweist (WAZ berichtete). Auch liegen Bruchstücke der Platten am Fuße des Gebäudes. Gestern gab die Verwaltung Entwarnung: Wie bereits angekündigt, müssen Mängel zwar beseitigt werden, der Absturz von Fassadenplatten drohe aber nicht.

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Schäden am Rathaus: Die zerstörten Natursteinplatten am Boden seien aber nicht herabgestürzt, versichert die Stadt.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Das Unglück nahm vor einem knappen Jahr seinen Lauf. Mitte März ließ die Stadt die sanierte Rathaus-Fassade auf Mängel untersuchen, ehe die Garantie für die Natursteinplatten abläuft. Eine gute Entscheidung, denn mehrere Fassadenteile erwiesen sich als mangelhaft, sie wurden entfernt. Seitdem versucht die Stadt, das Ausmaß der Mängel zu erkennen und schließlich die Firma in die Pflicht zu nehmen. „Die Überprüfung dauert an“, sagt Stadtsprecher Ralf Schmidt. Erst wenn die Stadt die Untersuchungsergebnisse schriftlich vorliegen und intern besprochen habe, werde man sich öffentlich dazu äußern.

Wochenmarkt-Besucher hatten jetzt den Eindruck, dass immer mehr Natursteinplatten am Rathaus fehlen. Dass Trümmer am Fuße des Rathauses liegen, trug auch nicht zur Beruhigung bei. Auf Nachfrage gab Sprecher Schmidt gestern Entwarnung: „Bei den am Rathaus liegenden zerbrochenen Platten handelt es sich um ausgebaute mangelhafte Platten, die im Zuge des Ausbaus zerstört wurden.“ Es seien keine Platten ohne Fremdeinwirkung herabgefallen.

kn

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