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Stadt Wolfsburg Kampf um die Ärzte: Millionen als Anreiz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kampf um die Ärzte: Millionen als Anreiz
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00:36 29.11.2014
Untersuchung in der Praxis: Um die Ansiedlung von Ärzten ist im ganzen Land ein Kampf entbrannt, Wolfsburg geht mit drei Millionen Euro Fördergeld nun in die Vollen.
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Seit 2012 fördert die Stadt die Ansiedlung von Fach- und Allgemeinmedizinern mit bis zu 20.000 Euro pro Fall – 300.000 Euro standen zur Verfügung, bisher nahmen zehn Mediziner das Angebot in Anspruch.

Nun soll die Fördersumme laut Verwaltung auf drei Millionen Euro aufgestockt werden, im Einzelfall können bis zu 50.000 Euro Zuschuss gezahlt werden. Auch die Einstellung von Ärzten wird erstmals gefördert, zudem sollen persönliche Beratungs- und Serviceleistungen angeboten werden; sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket, um Ärzte in die VW-Stadt zu locken.

„Das ist schon eine Kampfansage“, sagt Stefan Hofmann von der Kassenärztlichen Vereinigung KVN – und meint es durchaus positiv. Denn: Auch andere Städte und Verbände und selbst das Land haben ähnliche Fördertöpfe. Hofmann: „Wolfsburg ist gut beraten, sich zu positionieren, bevor andere davon ziehen.“

Dass die Stadt die Zeichen der Zeit erkannt hat, belegen die nackten Zahlen. Allein bei den Hausärzten fehlen zurzeit rechnerisch 22 in Wolfsburg. Und: 40 Prozent der heute praktizierende Ärzte sind 59 Jahre oder älter. Die Uhr tickt.

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