Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Kampf gegen Gift-Kraut: Gefahr für Weidevieh?

Wolfsburg Kampf gegen Gift-Kraut: Gefahr für Weidevieh?

Ein Wolfsburger Bio-Landwirt schlägt Alarm. Das giftige Jakobskreuzkraut sei eine tödliche Gefahr für Weidetiere, sagt Udo Rauhaus. Und die Gefahr wachse stetig. Insbesondere auf öffentlichen Flächen breite sich die Pflanze immer mehr aus, „weil nicht oder zu spät gemäht wird“.

Voriger Artikel
Zecken-Alarm: Vorsicht im Wald und auf Wiesen!
Nächster Artikel
Mitten in der Fuzo blühte große Cannabis-Plantage

Kampf gegen das giftige Jakobskreuzkraut: Udo Rauhaus sieht die Stadt Wolfsburg in der Pflicht.

Quelle: Photowerk (bas)

Ob Heinenkamp oder Mörser Knoten, ob L 294 oder A 39 - insbesondere Wolfsburgs Süden sei „ein wahres Vermehrungsparadies“ für das giftige Kraut, das sich immer weitere ausbreite. Weidevieh, vor allem Rinder und Pferde, drohe eine langzeitige Leberschädigung.

Sowohl Rinder als auch Pferde hält Rauhaus auf seinem Biolandhof und dem Islandpferde-Hof Welkensiek in Heiligendorf. Seine Tiere schütze er, indem er jede neue Pflanze „mit Stumpf und Stil“ herausreiße. Doch auf Dauer sei dies ein Kampf gegen Windmühlenflügel — weil die öffentliche Hand auf öffentlichen Flächen der „massenhaften Vermehrung“ des Jakobskreuzkrauts keinen Riegel vorschiebt.

„Ich appelliere eindringlich an alle betroffenen Ämter, sich der Problematik anzunehmen“ schreibt Rauhaus in einer Mail, die er sicherheitshalber gleich an diverse städtische Geschäftsbereiche schickte. Die Stadt hat eine Stellungnahme für heute angekündigt.

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel