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Stadt Wolfsburg Kampf fürs Bewegungsbad zeigt ersten Erfolg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kampf fürs Bewegungsbad zeigt ersten Erfolg
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00:06 31.05.2018
Bunter Protest: Für den Erhalt des Bewegungsbades wollen Nutzer der Einrichtung weiter kämpfen. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wolfsburg

Der Protest der Bewegungsbad-Nutzer und das Drängen der PUG im Klinikums-Ausschuss zeigten am Mittwoch einen ersten, kleinen Erfolg: Noch vor den Sommerferien soll sich ein Arbeitskreis treffen. Politik, Verwaltung und Bürger wollen so gemeinsam Lösungen suchen, um das Becken im Klinikum entweder zu erhalten oder zügig eine Alternative zu finden.

Unbürokratisch

Klinikums-Chef Wilken Köster will auch das private Reha-Zentrum ZAR für die Gruppe gewinnen und Stadträtin Monika Müller versprach, die Geschäftsbereiche Sport und Soziales seien beide vertreten. Irritationen hatte es gegeben, weil ein PUG-Antrag nicht offiziell zugewiesen war und deshalb nicht abgestimmt werden durfte. Da sich aber alle Fraktionen den Sorgen der Nutzer bewusst waren oder wurden, geht es ganz unbürokratisch trotzdem los.

Viele meldeten sich in der Bürgersprechstunde zu Wort. Sie wollten wissen, ob es stimmt, dass im Dezember Schluss sei. „Wir haben keinen Schließungstermin genannt“, betonten Wilken und Müller – allerdings werden die meisten Kurse vom Pächter ZAR organisiert. Dass das Reha-Zentrum nicht selbst investiert, kann Patienten-Sprecherin Kerstin Winkler sogar verstehen. „Ein Mieter zahlt ja auch keine Grundsanierung“, sagt sie.

Argumente der Nutzer

Die Nutzergruppen sind sich einig, dass die Stadt in der Pflicht ist. „Bis ein neues Bewegungsbad beim VfL entsteht, kann es dauern“, mahnt Therapeutin Brigitte Lepping. „Kleine Gruppen sind gut – im Badeland kann man nichts sehen und verstehen“, betont Helga Pilawitzki (78). Und das Schwefelbad in Fallersleben ist ausgebucht. Gerti Gutzmann von „Leben nach Krebs“ fürchtet gleich um zwei Wassersportgruppen des Vereins, die freitags trainieren: „Sie stützen sich gegenseitig, seit Jahren.“ Köster machte ihr Mut: „Wir finden eine Lösung.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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