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Stadt Wolfsburg Kampf für Erhalt der VfL-Trinkhalle vor Gericht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kampf für Erhalt der VfL-Trinkhalle vor Gericht
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00:24 13.06.2018
Kämpferisch: Pächter Giovanni Moschetto kämpft für den Erhalt der Trinkhalle. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Darum geht es: Giovanni Moschetto (83) betreibt seit 39 Jahren den Kiosk am Amtsgericht – ein wichtiger Treffpunkt von Wolfsburger Fußballfans. „Eine der wenigen Fußball-Kultstätten, die Wolfsburg überhaupt hat“, sagt Bürgermeister Günter Lach. KKL Immobilien hat Moschetto den Pachtvertrag gekündigt, weil sie die Fläche anderweitig nutzen wollen – sie betreuen auch die benachbarten Wohngebäude. Weil Moschetto nicht weichen will und gemeinsam mit vielen Fußballfans für den Erhalt des Kiosks kämpft (WAZ berichtete), hat KKL Räumungsklage eingereicht – der Prozess beginnt am 17. Juli.

Moschettos Rechtsanwalt Christian Thies bezweifelt, dass Raum D groß genug für die Anhörung ist: „Ich glaube, dass viele Unterstützer kommen werden. Ich habe dem Gericht vorgeschlagen, einen größeren Saal zu nehmen.“ Auch das Medieninteresse sei groß: „TV-Sender und Zeitungen haben sich angesagt, um darüber zu berichten.“ Zu den Chancen seines Mandanten, den Kiosk behalten zu können, möchte er sich im Vorfeld nicht äußern – aussichtslos sei es aber nicht. Sven Pieper, VfL-Fan an Moschettos Seite und Mitinitiator der Fanproteste, will versuchen, möglichst viele Fans für den Gang zur Anhörung zu mobilisieren: „Wir wollen Solidarität zeigen.“ Hoffentlich hilft’s.

Von Carsten Bischof

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