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Kahlschlag im Rilkehof verärgert Anwohner

Wolfsburg Kahlschlag im Rilkehof verärgert Anwohner

Detlef Bunde aus dem Rilkehof ist stinksauer. Mitarbeiter der Neuland waren kürzlich unterwegs, um Büsche und Sträucher rund um die Miethäuser zu beschneiden. Die Wohnungsbaugesellschaft verteidigt das Vorgehen.

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Kahlschlag am Rilkehof: Detlef Bunde ist sauer über die radikale Beschneidung der Sträucher.

Quelle: Britta Schulze

„Das ist ein Kahlschlag. Seitdem sehe ich hier keine Vögel mehr“, schimpft der ältere Herr aus dem Rilkehof. Er befürchtet schlimme Folgen für die Natur.

Das sei unbegründet, erklärt die Neuland, ganz im Gegenteil: Der Gehölzschnitt sei nötig, damit sich die Pflanzen gesund entwickeln können.

„Damit junge Triebe die Chance haben zu wachsen und sich eine Pflanze gesund weiterentwickeln kann, müssen Gehölze in einem regelmäßigen Turnus alle zwei bis drei Jahre zurückgeschnitten werden“, sagt Neuland-Sprecherin Stefanie Geisler. Deshalb wurden die Sträucher und Büsche stark gekürzt, abgestorbene und vertrocknete Teile der Gehölze entfernt. Die positive Folge: Junge, neue Triebe entstehen.

Aber nicht nur die Büsche und Sträucher haben etwas vom Gehölzschnitt, erklärt Stefanie Geisler: „Darüber hinaus profitieren viele Lebewesen wie Bienen, Insekten und Vögel von gesunden Hecken, Sträuchern und Bäumen.“ Denn in verholzten Gewächsen finden sie weder Unterschlupf noch Nahrung. „Die Pflege und Unterhaltung einheimischer Gehölze leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt des Artenschutzes“, so die Neuland-Sprecherin. Bundes Sorge, dass durch den Gehölzschnitt wertvoller Lebensraum für Vögel und Tiere verloren gehe, sei unbegründet.

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