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Kätzchen wäre beinahe verhungert

Wolfsburg Kätzchen wäre beinahe verhungert

Wegen Diebstahls und Tierquälerei musste sich eine Wolfsburgerin (19) jetzt vor Gericht verantworten. Auch wenn beide Taten inhaltlich in keinem Zusammenhang zueinander stehen, dürften sie die gleiche Ursache haben: Die junge Frau bekommt ihr Leben nicht in den Griff.

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Kätzchen: In Wolfsburg wäre ein Tier beinahe verhungert.

Schon in jungen Jahren war die Angeklagte aus überaus problematischen Familienverhältnissen geholt worden, wuchs in CJD-Einrichtungen auf – auch da gab‘s Probleme. Kaum volljährig, nahm sich die Frau eine eigene Wohnung. Einen Job hat sie nicht, sie lebt von Hartz IV, auch eine Ausbildung („Ich habe das schleifen lassen“) ist nicht in Sicht.
Im September letzten Jahres steckte die Angeklagte bei Saturn einen MP3-Player für 129 Euro in ihren Rucksack: „Ich hatte kein Geld, wollte aber Musik hören. In der Zeit ist nichts so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte.“ Daran hat sich bis heute wenig geändert. Im März ließ sie ein junges Kätzchen fast eine Woche lang unversorgt in ihrer Wohnung zurück. Die von Nachbarn alarmierte Polizei fand ein Horrorszenario vor: „Die Wohnung war vollgemüllt, die Katze halb verhungert, uns kamen Fliegenschwärme entgegen.“
Das Gericht sah von einer Strafe ab, sprach aber eine Verwarnung aus. Und will der 19-Jährigen Hilfe an die Hand geben: Sie muss sich beim sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt vorstellen. Und zwei Jahre lang darf die junge Frau kein Tier halten.

fra

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