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Stadt Wolfsburg „Käthchen“ mit Zigarette und Handy
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Käthchen“ mit Zigarette und Handy
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17:14 04.11.2017
Schwierige Beziehung: Das Käthchen von Heilbronn und der Graf vom Strahl. Quelle: Monika Forster
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Wolfsburg

Da hat die Landesbühne Schwaben mit ihrer Einrichtung des „Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe“ einen echten Coup gelandet. Radikal im Text gekürzt, die Personenzahl ebenso radikal auf nur sechs Darsteller zusammengestrichen, lässt Regisseurin Kathrin Mädler das Große historische Ritterschauspiel Heinrich von Kleists in knapp zwei Stunden ohne Pause durchspielen. Am Freitag war die Inszenierung aus Memmingen im Scharoun-Theater zu sehen.

Nix mit melodramatischer Ritterromantik. Stattdessen wird schon mal das Handy gezückt und schiebt sich das sanfte Käthchen eine Zigarette zwischen die Lippen. Ein bisschen Modernisierung muss einfach sein. Am Ende hat es auch der schwer beschäftigte Cherub (Sandro Sutalo) nicht leicht, die reale Welt und die Welt des Traums einigermaßen zu ordnen.

Ulrich Leitners Bühnenbild ist bestechend schön und dabei ganz simpel: Ein leuchtender (Bilder-)Rahmen mit erhöhter Spielfläche. Miriam Haltmeier als Käthchen mausert sich im Laufe der Aufführung zu einer selbstbewussten Person, lässt sich vom Grafen vom Strahl, (Tobias Loth), nicht mehr wie ein Hündchen behandeln, das er nach Lust und Laune streichelt oder wegstößt. Die adelige Kunigunde (Claudia Frost) hingegen ist von Anbeginn ein ganz anderes Kaliber. Sie grapscht sich den Grafen, der zunächst voll auf ihre Verführungskünste hereinfällt, bis er erkennt, dass Käthchen dann doch die bessere Wahl ist.

Hier jedoch greift zum Glück Regisseurin Mädler ein und bricht eine Lanze für das Frauenbild im 21. Jahrhundert: Käthchen und Kunigunde verschwinden lachend Hand in Hand von der Bühne. Zwei beste Freundinnen eben ...

Von Katrin Mauke

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