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Stadt Wolfsburg Käferhaube mit Hakenkreuz im Kunstmuseum
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Käferhaube mit Hakenkreuz im Kunstmuseum
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16:33 25.01.2017
Asyl im Kunstmuseum: Direktor Ralf Beil holte die Hakenkreuz-Haube ins Foyer, die IGM-Chef Hartwig Erb aus dem DGB-Haus verbannt hatte. Quelle: Boris Baschin
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Dies aber sei nur aufgrund einer „ungeschickten Kommunikation“ von seiner Seite aus geschehen, entschuldigte IGM-Chef Hartwig Erb gestern den Vorgang. Erb wörtlich: „Für uns ist dieses Werk nicht umstritten, sondern sehr eindeutig.“ Die Verbannung der Hakenkreuz-Haube hatte die IGM damit begründet, ohne Erläuterung stehe das Werk im luftleeren Raum, Erb: „Wir sind eben kein Museum.“

Der österreichische Künstler Wolfgang Flatz hatte daraufhin von „Zensur“ gesprochen. Der historische Bezug, dass Adolf Hitler Ferdinand Porsche mit der Entwicklung des Volkswagens beauftragt habe, sei für ihn Inspiration gewesen, das Werk „Der Adolf war‘s“ zu schaffen.

Den historischen Bezug unterstrich auch Ralf Beil am Mittwoch vor der Presse. Das Museum sei ein gesellschaftspolitischer Ort, gleichsam Schutzraum und Forum des Nachdenkens über Geschichte und Gegenwart. Über das Werk könne man streiten wie grundsätzlich über Kunst: „Uns ging es um eine Geste: Wie gehen wir damit um und wie ermöglichen wir Öffentlichkeit?“ Beil wörtlich über sein Verständnis der Funktion des Kunstmuseums: „Was kann ein Kunstmuseum tun in Zeiten wie diesen? Wir können und wollen nicht demonstrieren, aber wir können Kunst ausstellen.“

Kurt Hamann, Kurator der Ausstellung „Deutschland unter der Haube“, zeigte sich „dankbar, dass das Werk hier Asyl gefunden hat.“ Es brauche mehr denn je „Widerstand gegen Höcke und das Treiben der AfD.“

Das Kunstmuseum zeigt, auch aus Anlass des morgigen Holocaust-Gedenktags, das Werk bis zum 7. März im Foyer, versehen mit einer Legende.

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