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Stadt Wolfsburg Jungtänzer begeisterten ihr Publikum
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jungtänzer begeisterten ihr Publikum
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00:01 05.04.2018
Wer behält seine Würde, wenn eine Gesellschaft sich selbst zerstört? Die jüngere Akademie „Tanzklasse“ scheute nicht vor schweren Fragen zurück. Quelle: Matthias Leitzke
Wolfsburg

Nichts Geringeres als die Würde im gesamtgesellschaftlichen Gefüge hatte sich die jüngste Gruppe, die Akademie „Tanzklasse“ zum Thema gemacht. Ihr Stück „Nebenan“ begann mit einer funktionierenden Gesellschaft – monoton, aber funktionierend. Doch kein Friede währt ewig, schien die Handlung zu zeigen. Ein Außenseiter, kenntlich schon durch das weiße Kostüm, stößt hinzu. Obwohl er niemandem schadet, reibt sich die Gemeinschaft bald an ihm auf. Er wird herabgewürdigt, doch am Ende geht niemand würdevoll aus dem Konflikt hervor. „An der Diskriminierung zerbricht die Gesellschaft“, erläuterte Raimund Schucht, der in enger Zusammenarbeit mit dem ganzen Team das Bühnenbild entwarf.

Zwei Tanzklassen der Movimentos-Akademie hatten zum Auftakt der Festwochen 2018 ihren großen Auftritt im Wolfsburger Theater. Unsere Fotoreihe zeigt Mitwirkende und Publikum.

Wie die jungen Tänzer sich die komplexen Bewegungen einprägen, den Ablauf der Anderthalb-Stunden-Inszenierung merken konnten, bleibt ein Rätsel. Sie alle brillierten, auch im Ausdruck. Bei einer der weiblichen Hauptrollen – blaues Neckholder-Kleid – wünscht man sich, sie höre nie wieder auf zu tanzen. Besonders schön zu sehen war, wie unterschiedlich die gleichen Bewegungen bei Tänzern verschiedenen Alters aussehen können und wie jeder etwas anderes ausdrückt.

Auch „tanzwärts“ hielt die Zuschauer in Atem

Auf individuellerer Ebene behandelte die Akademie „tanzwärts“ das Thema. Verdichtet, dramatisch und mit einer Prise Slapstick begeisterten die etwas ältere Gruppe ihr Publikum. „Wenn deine Würde meine würde“ lebte von den Szenen direkter Interaktion – so spannend und lebendig, dass wohl niemand auch nur eine Sekunde lang den Blick abwandte.

Unter den Zuschauern war auch Rolf Schnellecke, ein treuer Movimentos-Fan: „Ich wünsche mir über alles, dass Movimentos fortgesetzt wird“, so der ehemalige Oberbürgermeister.

Von Frederike Müller

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