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Junge Autostadt-Rennfahrerin ist auf der Überholspur

Wolfsburg Junge Autostadt-Rennfahrerin ist auf der Überholspur

Das ist bislang einmalig: Als erste Frau hat Mikaela Åhlin-Kottulinsky das Rennen auf dem Norisring im Scirocco R-Cup gewonnen. Die junge Schwedin, ihre Eltern und Bruder Frederik freuen sich darüber, aber auch die Autostadt: Sie ist Hauptsponsor der Nachwuchsrennfahrerin. Gestern besuchte die Pilotin mit ihrer Mutter Susanne die Autostadt.

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Schnell unterwegs: Mikaela Åhlin-Kottulinsky startet beim Scirocco R-Cup.

Quelle: Britta Schulze

Die Mama war ebenfalls eine erfolgreiche Rennfahrerin, ebenso wie Mikaelas Vater und Großvater. Trotzdem - die Tochter hatte mit schnellen Autos zunächst gar nichts am Hut. „Ich habe Ballett gemacht“, erzählt die 21-Jährige.

Wenn die Eltern dem Bruder beim Go-Kart-Rennen zuschauten, blieb Mikaela lieber im Auto und hörte sich Barbie-Geschichten an. Mit zwölf Jahren änderte sich das: Bruder Frederik wollte seinen Go-Kart verkaufen - und seine Schwester wollte ihn übernehmen. Der Beginn ihrer Rennfahrer-Karriere. „Ich war nicht gerade ein Senkrechtstarter“, gibt die junge Schwedin zu, aber es machte ihr Spaß. 2005 folgte dann der erste Go-Kart-Gesamtsieg im Finale in Enköping.

Später wechselte Mikaela Åhlin-Kottulinsky in die Mini Klasse, seit 2012 startet sie beim VW Scirocco R-Cup, als eine von wenigen Frauen unter vielen Männern. Die erste Saison war „ein Schock“, sagt die Autostadt-Pilotin, die im Hauptberuf als Fahrtrainerin arbeitet. Gehörte sie vorher in Schweden zu den Top 5, fuhr sie nun der Konkurrenz hinterher: „Es war sehr schwer, aber ich habe viel gelernt.“

Die laufende Saison läuft viel besser - die junge Schwedin schaffte es bei einem Rennen sogar, sich mit ihrem 235-PS-starken Scirocco vom 17. auf den 4. Platz vorzukämpfen und 13 Fahrzeuge zu überholen. Das war Spannung pur, „aber für mein Herz war das zu viel“, gibt Mutter Susanne zu.

Mikaela Åhlin-Kottulinskys Traum: in der DTM-Klasse starten.

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