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Jugendstudie: „Ergebnisse sind spannend“

Wolfsburg Jugendstudie: „Ergebnisse sind spannend“

„Wie tickt die Jugend?“ Unter diesem Motto hatte die Stadt 2013 eine Studie in Auftrag gegeben (siehe Text links). Die Ergebnisse stellte Gunnar Czimczik, Leiter der Jugendförderung der Stadt, gestern bei der fünften Dialog-Veranstaltung in der Oskar-Kämmer-Schule vor, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert.

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Ergebnisse vorgestellt: Gunnar Czimczik präsentierte die Studie; am liebsten verbringen Wolfsburgs Jugendliche Zeit in der City-Galerie.

Quelle: Manfred Hensel

„Künftig soll alle drei bis vier Jahre eine solche Studie stattfinden, an deren Ergebnissen muss sich unsere Jugendarbeit dann messen lassen“, sagt Czimczik. Die Ergebnisse seien „hochgradig spannend“, findet er. So ergab die Studie zum Beispiel, dass etwa 50 Prozent der 910 weiblichen und 1103 männlichen Befragten den Großteil ihrer Freizeit am liebsten zu Hause verbringen.

 „Als zentralen Treffpunkt bezeichnen sie nicht die Jugendzentren, sondern die City Galerie. Was ihnen in Wolfsburg am meisten fehlt? Die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken“, so Czimczik verblüfft. Auch Discos und Plätze zum Abhängen könnte es noch viel mehr geben und die Busse öfter fahren. Die Identifikation der Jugendlichen mit Wolfsburg ist groß - zwei Drittel der Befragten wollen hier später ihre eigenen Kinder groß ziehen.

Letztlich gehe es den Jugendlichen in Wolfsburg aber nicht viel anders als den Jugendlichen anderswo. Das ergab das Referat von Elisabeth Hoffmann. Die Koordinatorin für Bildungs-, Familien- und Jugendpolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung hatte zuvor auf Einladung von Doris Masurek, Geschäftsführerin der Oskar-Kämmer-Schule, die geänderten Rahmenbedingungen und Ansprüche der Jugendlichen in westlichen Ländern vorgestellt.

kau

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