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Jugendhilfeausschuss: Anreize für Hebammen

Wolfsburg Jugendhilfeausschuss: Anreize für Hebammen

Die Stadt will angesichts steigender Geburtenzahlen freiberufliche Hebammen unterstützen. Der Jugendhilfeausschuss stimmte gestern zu.

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Hebamme bei der Arbeit: Um den Notstand in Wolfsburg zu mindern, sollen spezielle Anreize geschaffen werden, unter anderem mit einer Elternschule.

„Die Wartezeiten sind inzwischen so lang, dass sich die Frauen eigentlich noch vor ihrer Schwangerschaft eine Hebamme suchen müssten“, verdeutlichte Stadträtin Iris Bothe. Über die Gleichstellungsbeauftragte hätten die Hebammen ihre Probleme auch an die Stadt weitergeleitet. Die will jetzt reagieren und ihrem Ruf als kinderfreundliche Stadt auch mit Blick auf die Hebammen gerecht werden. Die Idee: Eine Elternschule, die einerseits die Vermittlung von Hebammen übernimmt, aber auch eine Sprechstunde für alle anbietet, die keine Hebamme finden konnten. Außerdem sollen freiberufliche Hebammen auch ganz direkt unterstützt werden - zum einen finanziell, um zum Beispiel die teure Haftpflichtversicherung tragen zu können, und zum anderen über die kostenfreie Überlassung von Räumen zum Beispiel in der Elternschule direkt oder aber in verschiedenen Familienzentren. Die Kosten für diese Förderung, die zunächst auf zwei Jahre befristet ist, liegen bei etwa 130.000 Euro. Der Ausschuss sprach sich gestern einstimmig dafür aus.

Ebenfalls einstimmig war er für die Förderung von angestellten Kindertagespflegepersonen mit 8,50 Euro stündlich pro Familie (statt pro Kind) und die Weiterführung der interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Helmstedt bei der Erziehungsberatung.

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