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Jugendhaus Ost: Sanierung nicht vor 2018

Wolfsburg Jugendhaus Ost: Sanierung nicht vor 2018

Wolfsburg. Schon seit mehr als vier Jahren fordern Jugendliche und auch Politiker (vor allem die Piraten und die SPD) die Sanierung des Jugendhauses Ost. Doch vor 2018 sollen die Arbeiten nicht beginnen.

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Jugendhaus Ost: Der Rat stimmte der Sanierung zu, wann es losgeht, steht aber noch nicht fest.

Quelle: Archiv

Es gab etliche Ortstermine, der Aktionsrat des Jugendtreffs brachte sich vorbildlich ein - und Ende Juli stimmte der Rat der Objektvorlage zu. Damit sollen die Planungen zur Sanierung am Walter-Flex-Weg nun endgültig „weiter voranschreiten“.

Wegen Brandschäden stehen einige Räume des denkmalgeschützten Gebäudes aus der Zeit des Dritten Reichs schon seit vielen Jahren nicht mehr zur Verfügung (WAZ berichtete). Arbeiten an Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen sind dringend notwendig, zudem soll das Ost künftig barrierefrei zu erreichen sein.

Die Planungskosten für die Sanierung belaufen sich laut Stadtsprecher Florian Reupke auf 170.000 Euro, mit einem Baubeginn ist allerdings laut Aussage der Stadtverwaltung nicht vor 2018 zu rechnen.

Jugendhilfe-Ausschussvorsitzender Falko Mohrs erklärt: „In diesem Fall ist es nicht ganz so tragisch, dass das Sanierungs-Projekt eine recht lange Geschichte hat. Das Wichtigste ist, dass die Nutzer mitgenommen werden, und Beteiligungsprozesse dauern nun mal.“ Der Ratsbeschluss sei gefasst, daher sei garantiert, dass die Sanierung angepackt werde.

Das Jugendhaus Ost hat eine lange Geschichte: Gebaut in der „Stadt des KdF-Wagens“, waren am so genannten Bullenberg Behörden und öffentliche Stellen untergebracht. Nach dem Krieg waren Stadtbücherei, Finanzamt und THW dort beheimatet 1978 wurde dann das Jugendhaus Ost eröffnet, selbst verwaltet von einem neunköpfigen Aktionsrat. 2005 drohte die Schließung, doch Aktionsrat und Besucher kämpften erfolgreich für den Erhalt.

ke

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