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Jugendarbeit in Mitte-West in Gefahr?

Wolfsburg Jugendarbeit in Mitte-West in Gefahr?

Sorge um die Jugendarbeit in Mitte West macht sich Ortsbürgermeister Adam Ciemniak (SPD), seit die evangelische Heiliggeist-Kita nach dem Wasserschaden in ihrem Haus Räume im Freizeitheim West bezogen hat. Denn jetzt gibt es weniger Platz für Jugendliche. Und einige meiden das Haus schon allein wegen der vielen kleinen Kinder.

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Freizeitheim West: Ortsbürgermeister Adam Ciemniak (r.) sorgt sich um die Jugendarbeit in seinem Stadtteil.

Quelle: Britta Schulze

„Wir brauchen endlich ein Konzept für die Jugendarbeit vor Ort“, fordern Ciemniak und sein Vize Velten Huhnholz.

Die Stadtverwaltung habe dieses Konzept schon vor eineinhalb Jahren angekündigt. Stadtsprecher Andreas Carl verweist auf den Jugendhilfeausschuss: In der nächsten Sitzung (14. Juli) werde die Rahmenkonzeption für Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) vorgestellt. „Daraus ergeben sich auch neue Aufgabenbereiche für die Einrichtungen in den Stadtteilen“, so Carl. Schwerpunkt werde es sein, aus den Häusern raus zu gehen, Präsenz im Stadtteil und darüber hinaus zu zeigen. „Erste Ideen wurden dem Ortsrat im Sommer 2014 vorgestellt.“

Das aber reicht Ciemniak nicht. „Mir fehlen konkrete Aussagen. Und so langsam sollten einige Ideen auch umgesetzt werden“, verlangt er. Sein Vize Velten Huhnholz macht sich außerdem Sorgen, dass das Freizeitheim auf lange Sicht zum Ausweichquartier für Kitas werden könnte, ohne dass es einen Ausgleich für die Jugendlichen gibt. „Ob im Freizeitheim oder in einem Bauwagen, ist mir egal. Hauptsache, es gibt Angebote in Mitte West“, so Ciemniak.

Das Freizeitheim habe nach wie vor eine große Bedeutung, versicherte Carl. Aber in Zukunft würden die Bereiche „Arbeit mit Kindern“ und „Arbeit mit Jugendlichen“ auch räumlich voneinander getrennt. „Die Vorstellung der neuen Rahmenkonzeption kann als Auftakt verstanden werden“, so Carl.

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