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Jugendarbeit in Detmerode in Gefahr

Verwaltung will Stellen streichen Jugendarbeit in Detmerode in Gefahr

Aufs Freizeitheim Detmerode kommen voraussichtlich gravierende Einsparungen zu. Die Verwaltung möchte die Jugendarbeit an einen freien Träger abgeben, Angebote für Kinder würden dann gestrichen. Der Jugendhilfeausschuss vertagte das Thema allerdings auf den 14. März - die Politiker wollen konkretere Pläne.

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Freizeitheim Detmerode: Die Stadt möchte die Jugendarbeit an einen freien Träger übergeben und so Stellen sparen.

Quelle: Roland Hermstein

Detmerode. Der Hintergrund der Auslagerungs-Idee: Im Zuge der Sparwelle muss der Geschäftsbereich Jugend fast eine Million Euro an Personalkosten abknapsen. Vom Rasenmäherprinzip hält Stadträtin Iris Bothe nichts: „Wir wollen nicht überall die Angebote ausdünnen.“ In Detmerode könnten 2,75 Planstellen eingespart werden, wenn ein freier Träger die Jugendarbeit im Freizeitheim übernimmt. Ehrlicherweise sagt Bothe: „Angebote für Kinder würden dann bis aufs Spielmobil im Sommer ausfallen.“

Der Politik reicht das bisher nicht aus für eine Entscheidung. „Ehrlicherweise brauchen wir dafür mehr Infos, was das konkret für Detmerode bedeuten würden“, sagt Falko Mohrs, Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses. Fest steht für ihn ohne jede Diskussion: „Wir brauchen weiterhin ein vernünftiges Angebot in dem Stadtteil.“ Das sieht offenbar auch Iris Bothe so: „Keiner will, dass es am Ende gar kein Angebot mehr gibt“, sagte sie der WAZ. Allein: Ein dingfestes Konzept habe man in der Kürze der Zeit nicht erarbeiten können - dafür ist nun noch Zeit bis zum 14. März.

fra

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