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Jobcenter führt Sicherheitsdienst ein

Wolfsburg Jobcenter führt Sicherheitsdienst ein

Nach dem schlimmen Vorfall im Jobcenter in Wolfsburg, bei dem ein 42-Jähriger ausgerastet ist und vier Mitarbeiter verletzt hat, führt die Behörde einen Sicherheitsdienst ein.

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Jobcenter in Wolfsburg: Nach dem Angriff auf mehrere Mitarbeiter führt die Behörde einen Sicherheitsdienst zum Schutz des Personals ein.

Quelle: Photowerk (he)

Ab Montag, 10. August, wird ein Wachmann an der Eingangszone stehen, ein weiterer wird im 3. und 4. Stocke die Gänge im Auge behalten. Das Wachpersonal soll die Sicherheit der Jobcenter-Mitarbeiter gewährleisten. „Viele Kollegen sind nach dem Zwischenfall verunsichert. Sie haben Angst, dass so etwas nochmal passiert und die Polizei nicht so schnell zur Stelle ist“, sagt Jobcenter-Geschäftsführer Ingo Schrader. Sicherheitspersonal in Arbeitsämtern sei zudem eine gängige Praxis, „die Behörden in Braunschweig, Hannover und Wolfenbüttel haben auch einen Wachdienst“, so Schrader. Außerdem wird gerade an einem Konzept gearbeitet, um den Kundenstrom anders durchs Haus zu leiten.

Die Sicherheitsmänner werden auch außerhalb der üblichen Öffnungzeiten im Einsatz sein - nämlich dann, wenn die Angestellten abgesprochene Termine mit Kunden haben.

In der Vergangenheit hat das Wolfsburger Jobcenter mit einer Serie von Vandalismus und Sachbeschädigung zu kämpfen gehabt. „Zuletzt hat jemand mit voller Gewalt unsere Eingangstür aus den Angeln gehoben und völlig verbogen“, sagt Schrader. Auch Beleidigungen seien mittlerweile an der Tagesordnung. Der gewalttätige Ausraster des 42-Jährigen, der mit einem Blumentopf und anderen Gegenständen nach den Kollegen warf und vier verletzte, sei der traurige Höhepunkt.

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