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Stadt Wolfsburg Jetzt steht es fest - Streik bei WVG und in Kitas
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jetzt steht es fest - Streik bei WVG und in Kitas
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19:14 13.03.2018
Weniger Betreuung und auch weniger Busse: Heute wird in Kitas und bei der WVG gestreikt.   Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

 Jetzt steht es fest, am Mittwoch, 14. März, streiken Busfahrer und Kita-Mitarbeiter in Wolfsburg. Die WVG richtet einen erheblich abgespeckten Fahrplan ein, die Linie 231 (Groß Brunsrode-Wolfsburg) entfällt sogar komplett. Die Stadt hat derweil angekündigt, spontan auf Ausfälle in Kindertagesstätten reagieren zu wollen (WAZ berichtete). Allerdings zu spontan, kritisiert Jens Krause. Der 43-jährige Vater einer Tochter (2) bemängelt, dass berufstätige Eltern mit ihren Problemen allein gelassen werden. Niemand wisse, ob sein Kind am Mittwoch in den städtischen Kitas betreut werde.

Auch an die Folgen denken

„Beide Seiten haben eine Verantwortung“, sagt Krause. Für Streikende habe er zwar Verständnis, diese müssten aber auch an die Folgen denken, die sie verursachen. Um Planungssicherheit für berufstätige Eltern zu schaffen – auch Krauses Frau arbeitet – hätten die Mitarbeiter von vornherein eine Notversorgung einrichten sollen. Wie es aussieht, erfährt der 43-Jährige erst am Morgen vor Ort, ob die städtische Kita am Schlosspark in Fallersleben seine Tochter betreut.

Kleinkind auf Mohrs’ Schreibtisch

Falls nicht, hat Krause einen Plan B: „Dann fahre ich ins Rathaus und setze sie Klaus Mohrs auf den Schreibtisch.“ Denn wenn schon die Streikenden nicht für die Kinder da seien, hätte der Oberbürgermeister mit der Stadtverwaltung frühzeitig für eine Lösung sorgen müssen. Krause: „Man hätte vorbeugen und eine Betreuung organisieren können, zum Beispiel mit dem städtischen Familienservice Kaleo, mit Vereinen oder Kirchengemeinden.“ Passiert sei nichts, heute nachzusteuern sei zu spät.

In den Tarifverhandlungen gebe es in keinem wesentlichen Punkt einer Annäherung, hatte am Dienstag Verdi-Chef Frank Bsirske gesagt. Er drohte eine bundesweite Ausweitung der Warnstreiks an. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn (mindestens 200 Euro), 100 Euro mehr für Azubis sowie deren Übernahme und 20 Prozent Nachtschichtzulage für Angestellte der kommunalen Kliniken.

Von Kevin Nobs

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