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Stadt Wolfsburg Jetzt setzt Mohrs auf Gespräche mit den Nachbargemeinden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jetzt setzt Mohrs auf Gespräche mit den Nachbargemeinden
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23:55 03.07.2014
OB: Helmstedt trägt Schuld am Aus für Fusion – wird es dennoch Eingemeindungen geben?
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Am Mittwoch waren die Verhandlungen geplatzt. Wolfsburg wollte zwar eine Region mit Helmstedt, strebte aber unter diesem Dach die Eingemeindung von Nachbargemeinden wie Velpke oder Königslutter an, um Flächen für Wohnungen und Gewerbe dazu zu gewinnen. Der Kreis Helmstedt hatte Eingemeindungen durch Wolfsburg aber „in jeglicher Form“ ausgeschlossen. „Damit ist für mich dieses Buch zugeklappt“, sagte Mohrs. Wolfsburg hätte eine Reihe von Nachteilen hinnehmen müssen, aber ohne Eingemeindungen und den Flächengewinn keine Vorteile gehabt. Mohrs: „Diese Fusion um jeden Preis gibt es mit mir nicht, das habe ich von Anfang an betont.“

Noch im Juli wolle sich die Verwaltung vom Rat grünes Licht geben lassen für Eingemeindungs-Verhandlungen „mit Nachbargemeinden aus dem Kreis Helmstedt“. Mohrs: „Diese Tür bleibt ausdrücklich offen.“ Nach wie vor sehe Wolfsburg die Rechtsgrundlage für einzelne Eingemeindungen gegeben, denen aber Helmstedt zustimmen müsste. Und wenn nicht? Mohrs: „Ich werde nicht mit dem Kopf gegen die Wand rennen.“ Wolfsburg könne weitere zehn Jahre gut mit seinem eigenen Potential leben, wenngleich ein Flächenzuwachs für Wohn- und Gewerbeentwicklung das Ziel bleibe.

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