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Jeppe Hein im Kunstmuseum

Wolfsburg Jeppe Hein im Kunstmuseum

Wo geht es lang? Rechts, links oder geradeaus? Jeder steht im Leben vor dieser Frage, der dänische Künstler Jeppe Hein beschäftigt sich seinem Burn-out 2009 intensiv damit. Zu welchen Erkenntnissen er dabei gekommen ist, zeigt seine Ausstellung „This Way“ im Kunstmuseum. Eröffnung ist am Samstag, 14. November, um 19 Uhr.

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Die Welt des Jeppe Hein: Der Künstler zeigt Klangschalen in der neuen Ausstellung, Yoga-Chakren und 3253 Aquarelle.

Quelle: Manfred Hensel

Die große Halle des Museums verwandelt sich für die Schau, die bis 13. März läuft, in ein Labyrinth aus Räumen und Gängen. Den Weg dadurch muss der Besucher selbst finden, erklärt Museumsdirektor Ralf Beil. Es gibt jeweils drei Ein- und Ausgänge in der Ausstellung. Welchen Weg der Besucher wählt, entscheidet er selbst. „So wie im Leben“, erklärt Jeppe Hein. Ihm geht es bei der Schau nicht nur um den äußeren, sondern auch und ganz besonders um den inneren.

Durch seine Erkrankung hat er sich viel mit seinem persönlichen inneren Weg beschäftigt - und hat dabei Klangschalen für sich entdeckt. Deshalb sind die reichlich in der Ausstellung zu finden. Meditation, Yoga, Aufmerksamkeits- und Atemübungen gehören seit seinem Burn-out zum Jeppe Heins Alltag. Und das beeinflusst seine Kunst. Waren seine Arbeiten früher von minimalistischer Ästhetik, so gehören jetzt Klang, Resonanz, Stille oder Atem zu den Werke. Es gibt viele Spiegel, Wasser, Feuer, sogar einen Dufttunnel entwickelte der Künstler mit einem Parfümeur: „Es ist der Geruch der Stille“, erklärt Hein. Und der ist perfekt getroffen.

Zentrum der Ausstellung ist die Arbeit „Chakra Enlightenment“, Jeppe Heins ganz persönliche Interpretation der so genannten sieben Yoga-Chakren. Sie sieht aus wie eine Wirbelsäule. Die Ausstellung ist sehr tiefsinnig, trotzdem macht sie viel Spaß. Das ist dem Künstler wichtig, denn: „Lachen kann fast jedes Problem lösen.“

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