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Jan Schroeder: Disko-Chef will in den Rat der Stadt

Wolfsburg Jan Schroeder: Disko-Chef will in den Rat der Stadt

Viele junge Leute kennen ihn als Disko-Betreiber, bei der Stadt kennt man ihn schon mal als einen, der sagt, was ihm nicht passt. Jetzt will Esplanade-Chef Jan Schroeder in die Politik, kandidiert im Herbst bei der Kommunalwahl. Warum, erklärt er in drei knappen Worten: „Nicht labern, machen.“

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Tritt für die PUG bei der Kommunalwahl an: Jan Schroeder will in den Stadtrat und den Ortsrat Reislingen-Neuhaus.

Quelle: Photowerk (bas)

Vom Disko-Chef zum möglichen Ratsherrn, ein eher ungewöhnlicher Weg. „Ist mir klar“, sagt der 36-jährige Familienvater mit zwei Kindern. „Aber ich habe da richtig Bock drauf. Ich will sehen, wie Kommunalpolitik funktioniert - und wie man etwas ändern kann.“

Zu ändern hätte es schon in der Vergangenheit genug gegeben, zumindest aus Sicht des 36-Jährigen. Chaotische Verkehrsführung am Nordkopf mit zu wenig Parkplätzen und zu vielen Pollern, zu viele Baustellen, zu viel verpulvertes Geld: „Wenn mir etwas sauer aufgestoßen ist, habe ich viel gemeckert in Richtung Verwaltung“, gibt der Geschäftsmann zu. Dass er manchem im Rathaus als „Miesepeter“ galt, stört ihn dabei wenig. Künftig will er sich auch noch anhören, worüber sich andere ärgern, und auch diese Themen ins Rathaus tragen. „Vielleicht mache ich sogar eine Sprechstunde in der Disko“, sagt Jan Schroeder. „Die jungen Leute gehen nicht nachmittags ins Rathaus. Die muss man da erreichen, wo sie sind.“

Dass er bei der PUG landete, war halber Zufall: „Ich kenne Velten Huhnholz, habe mir das angeschaut, die ganze Truppe gefällt mir.“ Und dass er es bei den Unabhängigen als Nobody gleich auf Platz vier der Liste für den Rat der Stadt und auf der Liste für den Ortsrat Reislingen-Neuhaus hinter Michael Bitterhoff sogar auf Platz zwei schaffte, ist der erste kleine politische Erfolg. Bis zu möglichen weiteren ist der Weg weit, wie Jan Schroeder weiß: „Jetzt muss ich mich bekannt machen und Stimmen sammeln.“

fra

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