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Jahns: Salafismus-Beratungsstelle soll nach Wolfsburg

Wolfsburg Jahns: Salafismus-Beratungsstelle soll nach Wolfsburg

CDU-Landtagsabgeordnete Angelika Jahns fordert in der VW-Stadt eine Salafismus-Beratungsstelle. Die Wolfsburger CDU hat einer Resolution intern schon zugestimmt, jetzt sollen der Verwaltungsausschuss und der Rat der Stadt darüber entscheiden.

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Salafisten-Demo in Deutschland: CDU-Landtagsabgeordnete Angelika Jahns will eine Beratungsstelle gegen den islamischen Fundamentalismus in Wolfsburg einrichten lassen.

Quelle: Archiv

Jahns weiß, dass das Land möglicherweise eine Beratungsstelle in Braunschweig oder Hannover errichten möchte, denn bislang gibt es nur eine Salafismus-Beratungsstelle in Bremen. Immerhin gehe der Verfassungsschutz von 450 jungen Menschen aus Deutschland aus, die nach Syrien oder in den Irak gegangen sind. Angehörige und Betroffene selbst suchten immer öfter Hilfe und Beratung bei den Behörden.

Jahns macht sich für eine Beratungsstelle in Wolfsburg stark, weil sich die Situation hier zugespitzt habe und die Beratungsstelle an das Zentrum für Demokratie angegliedert werden könne. „Unsere Stadt wird in Niedersachsen als Zentrum für Salafismus bezeichnet, deshalb ist dringender Handlungsbedarf gegeben“, so Jahns.

Zudem sei beim Zentrum für Demokratie ein niedrigschwelliger Zugang für Betroffene und Angehörige möglich. „Allerdings muss die Trägerschaft beim Land liegen, um eventuelle Gefahrenpotentiale oder die Zusammenarbeit mit den Sicherheits- und Verfassungsschutzbehörden direkt zu gewährleisten“, fordert die Landtagsabgeordnete Jahns.

Über die Resolution sollte zunächst der Verwaltungsausschuss und heute auch der Rat entscheiden.

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