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Jäger schossen scharf: 45 Wildschweine erlegt

Wolfsburg Jäger schossen scharf: 45 Wildschweine erlegt

Wolfsburg. 60 Jäger und 40 Treiber, darunter 20 ausgebildete Hundeführer aus ganz Niedersachsen, waren am Samstag ab 9 Uhr in den Revieren rund um den Wolfsburger Stadtwald bei der jährlichen Treibjagd unterwegs. Ziel: Rehe und Wildschweine. Aber auch ein Hirsch lag zum Schluss tot auf der Strecke.

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Drückjagd rund um den Wolfsburger Stadtwald: Die Jäger erlegten 45 Wildschweine und 33 Rehe.

Quelle: Manfred Hensel

45 Wildschweine - davon allein 14 rund um Hattorf - und 33 Rehe wurden erlegt. Den Hirsch schoss Garlef Kalberlah aus Hillerse, Referendar im Forstamt Wolfenbüttel. „Das Tier war verletzt. Ich bin erleichtert, dass ich ihn von seinem Leiden erlösen konnte“, sagte er. Der Hirsch war vorher am Vorderlauf angeschossen worden - allerdings nicht am Samstag, wie Forstamtsleiter Peter Rieckmann betonte. „Um die Wunde hatte sich schon eine Schwellung gebildet“, erläuterte er. Man werde versuchen zu ermitteln, wie und wo das passierte, denn zum Abschuss freigegeben war das Rotwild nicht. Wohl aber die Rehe: Das müsse sein, um den Mischwald zu schützen, so der Forstamtsleiter. 90 Rehe stehen 2015 insgesamt auf der Liste.

Hauptgrund für die Jagd, die in dieser Form seit sieben Jahren läuft, waren Wildschweine, die in Wohngebieten für Unruhe sorgen. Mit dem Ergebnis waren Rieckmann und Dirk Schäfer, Leiter der Försterei Rothehof, zufrieden, denn Schneeregen hatte Sicht und Akustik verschlechtert. „Aber es reicht noch nicht“, so Schäfer. Im Januar geht es im kleineren Rahmen im Osten des Reviers weiter.

Während der Jagd war der Wald für Spaziergänger gesperrt. Jäger und Treiber trugen zur Sicherheit leuchtend orangene Kleidung, an der Braunschweiger Straße standen Warnschilder. Ernste Zwischenfälle gab es aber nicht - nur einige Kratzer, die sich unter anderem Dirk Schäfers Vater als Treiber beim Aufscheuchen des Wilds in den Brombeerbüschen holte.

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