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Stadt Wolfsburg Ist die City-Gallery noch zu retten?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ist die City-Gallery noch zu retten?
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06:00 10.01.2019
Was passiert mit der City-Gallery? Jennifer Bork, Dieter Söchtig, Axel Bosse und Justin Hoffmann (v.l.) vom Kunstverein würden gern weitermachen. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Sie war ein Ort für junge zeitgenössische Kunst, aber auch für mutige Experimente – jetzt musste die City-Gallery aus ihrem Raum im Alvar-Aalto-Kulturhaus ausziehen. Doch vielleicht hat die kleine, aber feine Kunstgalerie, die der Kunstverein auf Wunsch der Stadt betrieben hat, doch noch eine Zukunft. Geschäftsführer Justin Hoffmann und der Vorstand wären dazu bereit.

Kein Platz im E-Cube und in der Markthalle

„Aber unter vernünftigen Bedingungen“, unterstreichen die Vorstände Axel Bosse und Dieter Söchtig. Vernünftig bedeute: Es muss ein festes Budget geben. Zuletzt gab die Stadt einen Zuschuss von 20.000 Euro für die Gallery, deren Namen eine Anspielung auf das benachbarte Shoppingcenter City-Galerie ist. Den Zuschuss hat die Stadt jedoch gestrichen.

Die City-Gallery als Ort für Experimente: Künstler Gadiel Travis veranstaltete eine Performance, bei der er die Bewegung der vorbeigehenden Passanten festhielt. Quelle: Roland Hermstein

Das Projekt soll aber weitergehen, so hat es der Kulturausschuss am 23. Mai in seiner Sitzung parteiübergreifend beschlossen. Doch wo soll die City-Gallery hin? Eine Idee der Kulturverwaltung: Die drei Vereine CreArte, Junge Kunst und die City-Gallery sollen sich Räume teilen. Schwierig, sagt Hoffmann, aber im lange leerstehenden E-Cube am Bahnhof wäre das möglich. Der sei jedoch belegt, sagte die Stadt. Auch die Markthalle, die digitales Zentrum werden soll, würde passen, sei jedoch ebenfalls belegt. Dass die City-Gallery mit in die Räume von Junge Kunst in der Schillerstraße zieht, sei aus Platzgründen schwierig, aber möglich, so der Kunstverein. „Ein halbes Jahr könnte Junge Kunst die Räume nutzen, das andere halbe Jahr wir“, so Söchtig.

Gespräche mit der Verwaltung laufen, aber noch sei nichts entschieden. Der Kunstverein hofft, seine Gallery retten zu können. „Sie war der coolste Ausstellungsraum in Wolfsburg“, so Hoffmann. Sie war Ort für Performances, Künstlergespräche und mehr – wofür der Kunstverein viel Anerkennung bekam.

Von Sylvia Telge

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