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Islamisches Zentrum verurteilt Pariser Anschlag

Wolfsburg Islamisches Zentrum verurteilt Pariser Anschlag

Nach dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ in Paris veröffentlichte das Islamische Kulturzentrum Wolfsburg (Berliner Ring) gestern eine Presse-Erklärung. Unterzeichnet ist die Erklärung von Geschäftsführer Mohamed Ibrahim und dem Vereinsvorsitzenden Dr. Mohamed Kodja.

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Anschlag in Paris: Das Islamische Zentrum verurteilt den Terror-Akt „aufs Schärfste“.

Quelle: Dupeyrat

Hier die Erklärung im Wortlaut:

„Wir verurteilen den gestrigen abscheulichen Terroranschlag in Paris aufs Schärfste. Das Massaker an den Redakteuren und Zeichnern der Satire-Zeitung Charlie Hebdo sowie an anderen Personen erschütterte und schockierte uns. Den Hinterbliebenen der Opfer gilt unser herzliches Beileid.

Wir bezeugen nach bestem Islamwissen und Gewissen, dass die Täter sich keineswegs auf den Islam berufen können. Nein, dies sind Terroristen und Verbrecher, auch wenn sie tausendfach „allahu akbar“ rufen sollten und von sich behaupten, Muslime zu sein. An der Stelle betonen wir, dass alle namhafte muslimische Organisationen in Deutschland, Europa und weltweit den Anschlag verurteilt haben. Für uns ist Islam: Hingabe an Gott, Friede mit den Menschen und Harmonie mit der ganzen Schöpfung.

Wir appellieren an alle, Politik und Gesellschaft, nicht zu pauschalisieren und alle Muslime für diese Bluttat in Geiselhaft zu nehmen!

In unserer weltoffenen Stadt Wolfsburg werden wir uns weiterhin für ein gutes und friedliches Zusammenleben aller Menschen der verschiedenen Religionen und kulturellen Hintergründe engagieren.

Wir hoffen, dass die Täter schnell gefasst und vor Gericht gebracht werden!“


Schweigeminute im Theater

Im Holzbank-Theater in Reislingen steht am Sonnabend das Stück „Paris, mon Amour“ auf dem Programm. Dabei werden Schauspieler und Besucher vor der Vorstellung mit einer Schweigeminute an die Opfer von Paris denken.

„Es fällt uns sehr schwer, nach den grauenvollen Morden von Paris einfach auf die Bühne zu kommen, als sei nichts geschehen. Wir wollen uns aber auch nicht von Mördern unser Leben zerstören lassen“, heißt es in einer Presseerklärung des Theaters.

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