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Interview mit TV-Star Andrea Kaiser

"Ich freue mich auf Weihnachten" Interview mit TV-Star Andrea Kaiser

Andrea Kaiser (34) ist eine Powerfrau: Die Moderatorin steht nicht nur für viele Shows und Sendung vor der Kamera, sondern ist auch VW-Markenbotschafterin. Mit Ihrem Ehemann, dem französischen Rallye-Fahrer Sebastian Ogier hat sie einen Sohn. Im WAZ-Interview spricht sie über Weihnachten, ihre Familie und VW.

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Fußball- und Autofan: Die TV-Moderatorin und VW-Markenbotschafterin Andrea Kaiser mit Ihrem Ehemann Sebastian Ogier.

Wolfsburg. Frau Kaiser, für das GTI-Shooting sind sie in die Rolle des Engels geschlüpft. Wie fühlte sich das an?

Jeder, der mich kennt, wird sich schlapp lachen. Meine Mutter hat immer schon gesagt, der Bengel würde besser zu mir passen als der Engel. Ich bin ein großer Fan des schwarzen Humors, finde den Kontrast aber wunderbar. Ich werde mir definitiv eine Weihnachtskarte von den Fotos anfertigen lassen. Dann haben meine Freunde etwas zu lachen. Ich habe schon einmal als Engel im Ballett getanzt. Das ist aber schon länger her, damals war ich etwa zwölf Jahre alt. Ich war weder talentiert noch gut und habe mich somit ganz hinten in der letzten Reihe versteckt. Aber immerhin habe ich es auch damals schon zu einem Engel geschafft. Es war für eine Ballettaufführung im Bayerischen Hof in München.

Hat Baby Tim eigentlich das Rennfahrer-Gen von seinem Papa geerbt?

Der Papa muss in der Tat an sich halten, dass er keinen kleinen Rennfahrer aus ihm macht. Eigentlich war der Plan, dass der Kleine nichts geschenkt bekommt, was mit Autos zu tun hat. Damit er auch wirklich Tierarzt wird und nicht Rennfahrer. Dieser Plan ging aber nicht auf. Die Vorhänge im Kinderzimmer sind schon mit Autos bedruckt. Und er hat viele Stoffautos, mit denen Seb gerne mit ihm spielt. Wir haben schon jede Menge GTI-Sachen daheim, vom Schnuller bis hin zum Body. Und jetzt fährt der Kleine auch noch im GTI-Kinderwagen.

Wie bekommen Sie Job und Familie unter einen Hut? Wo ist der Kleine, wenn Sie Termine wie diesen wahrnehmen?

Beim Papa oder bei der Oma. Sie ist die beste Oma der Welt. Sie ist so glücklich, wenn sie den Kleinen um sich hat. Mein Papa hat Demenz, und es tut ihr unheimlich gut, dieses kleine Wesen um sich zu haben. Ich glaube, im Zweifel hat sie mehr Ahnung von Kindern als ich (lacht). Sie hat  mich großgezogen und ich bin immer sehr beruhigt, wenn sie bei dem Kleinen ist. Ich bin nie länger als einen Tag oder maximal eine Nacht von zu Hause weg. Ich nerve dann aber immer alle mit meinen stündlichen Anrufen: „Alles gut? Wie geht‘s euch?“

Sie wirken total entspannt. Wie entspannt ist das Mama-Leben? Oder haben Sie an Schlafmangel zu leiden?

Ich habe, was das angeht, wirklich großes Glück. Tim hat den gesunden Schlaf von seinem Papa geerbt. Und auch den Appetit! Anfangs hat er mit dem Lachen nicht so viel am Hut gehabt. Er hat immer ein bisschen geguckt wie Grumpy Cat, deshalb ist sein Spitzname auch „Grumpy“. Mittlerweile lacht er viel, aber der Spitzname ist geblieben. Er weint nur, wenn er Hunger hat, dann aber richtig. Da kommt dann scheinbar der Franzose bei ihm durch (lacht). Ansonsten ist er ein ganz entspanntes und zufriedenes Baby. Ein wunderbares Anfänger-Baby!

Wie hat sich Ihr Leben verändert seit Sie Mutter sind? Was ist der größte Einschnitt?

Die Spontaneität ist weg. Früher habe ich mich ins Auto gesetzt und hatte nur meine Handtasche mit dabei. Jetzt sind auch Spucktücher, Schnuller, Windeln, Kinderwagen und Maxi Cosy mit an Bord. Mit spontan ist im Moment nicht viel. Ich komme mir vor wie eine Mischung aus Packesel und Milchkuh (lacht).

Mit welchen Gefühlen sehen Sie dem Weihnachtsfest entgegen?

Ich freue mich wahnsinnig darauf. Für mich wird es das erste Weihnachten seit sechs Jahren, das ich nicht in der Sonne verbringe. Ich war die letzten Jahre immer auf den Malediven oder in Thailand. Dieses Jahr feiern wir in Kitzbühel -  mit der ganzen Familie und hoffentlich mit viel Schnee. Es wird auf alle Fälle einen riesengroßen Weihnachtsbaum geben. Ich habe Weihnachten schon immer sehr geliebt: Die Tatsache, dass die Tür zum Wohnzimmer verschlossen blieb und man erst nach dem Essen hinein und seine Geschenke auspacken durfte. In der Sonne und bei Palmen kommt diese Weihnachtsstimmung nicht auf. Mit Kind kommt das aber wieder hoch und es fühlt sich wunderbar geborgen an. Seit ich Mutter bin, habe ich ein noch größeres Geborgenheitsgefühl.

Welche Traditionen gibt es?

Das Menü steht noch nicht fest. Ich bin Vegetarierin und da ist gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden. Vielleicht machen wir Fondue. Es wird auf alle Fälle ein wunderbares Fest werden. Allerdings ohne Weihnachtslieder, denn von uns kann keiner singen.

Was liegt unter dem Weihnachtsbaum? Was bekommt das Baby, was der Ehemann?

Tim ist an Weihnachten erst ein halbes Jahr alt. Er wird davon noch nicht viel mitbekommen. Ich glaube, dass seine Geschenke vor allem uns Eltern glücklich machen werden. Was Seb bekommt, das darf ich noch nicht verraten, aber es wird auf alle Fälle eine tolle Überraschung. Er bekommt immer etwas ganz Persönliches.

Sie sind beide sehr autobegeistert. Ist das hilfreich für die Beziehung?

Auf jeden Fall! Auch wenn Seb sich immer tierisch aufregt, wenn er mit mir im Auto fährt, denn er ist ein verkappter Fahrlehrer. Wenn er dabei ist, fährt meistens er. Aber ich bilde mir ein, eine gute Autofahrerin zu sein. Wir waren kürzlich gemeinsam auf der Rennstrecke und ich durfte fahren. Er hatte Angst und ich habe das als Kompliment gesehen. Aber es ist definitiv so, dass wir die Liebe zu den Autos teilen. Wir schauen gemeinsam die Formel Eins und die DTM und haben viele gemeinsame Freunde aus dem Rennsport. Ich fahre selbst einen GTI, in Weiß. Das Schöne ist: Wenn das Kind im Auto sitzt, dann schläft es.

Haben Sie einen Weihnachtswunsch? Noch ein zweites Kind vielleicht?

Nein, ich bin Einzelkind und fand es immer toll, ein Kind zu haben. Ich glaube, dass Tim ein Einzelkind bleibt, da er so viel Spaß macht. Besser kann man ein Kind, denke ich, nicht hinbekommen. Ich könnte mir allerdings noch einen zweiten Hund vorstellen. Aber da muss ich erst noch einmal mit meinem Mann reden...

Interview: Andrea Vodermayr

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