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Interview: Deshalb kamen wir nach Wolfsburg

Viel Spannung im Interkulturellen Erzählcafé Interview: Deshalb kamen wir nach Wolfsburg

Zum dritten Mal fand am Dienstagabend das Projekt Interkulturelles Erzählcafé in Westhagen statt. Mit dem Mütterzentrum und dem Stadtteilbüro traf sich die Projektgruppe im Bürgerraum der Bürgerpassage.

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Erzählcafé im Bürgerraum: Westhagener sprachen in Interviews über ihr Leben.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen und der Austausch zwischen den Kulturen konnten die Besucher hautnah miterleben. In der Form des Interviews erzählten fünf Bürger aus Westhagen, wie sie nach Wolfsburg kamen und warum sie hier leben. Neben Karen Schulz vom Stadtteilbüro gehören Angelika Hurtig, Abdallah Zaibi und Elli Mauer zur Projektgruppe. Karen Schulz begann ihr Interview mit dem Westhagener Pastor Florian Herterich. Er erzählte über den Prozess, Pastor zu werden, über Stationen seiner „Lehrjahre“ und über die Freude, in Westhagen endlich eine eigene Gemeinde gefunden zu haben: „Die Menschen hier sind voller Wärme, ich fühle mich sehr wohl“.

Die Westhagenerin Elvira Fischer kam vor 27 Jahren aus Kasachstan nach Wolfsburg. Sie wollte nur Urlaub bei ihrer Schwester machen und blieb. Das erste Jahr war schwer, aber dann kamen ihre zwei Söhne aus Kasachstan nach Westhagen. „Ich habe hier einen Mann gefunden, noch einen Sohn bekommen und durfte einen Beruf lernen. Ich bin sehr glücklich hier“, sagte Elvira Fischer. Ebenso beeindruckend war die Geschichte von Anita (17) und Arezou Nurzai (21) aus Afghanistan. Die beiden Mädchen erzählten von ihrem beschwerlichen fünfmonatigen Weg, bis sie in Wolfsburg ankamen. „In Afghanistan konnten wir nicht wir selbst sein. Das Leben war voller Zwänge. Jetzt fühlen wir uns frei und wollen viel lernen“, sagte Arezou Nurzai. Sie trauten sich dieses Interview zu, obwohl sie erst seit einem Jahr deutsch sprechen.

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