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Integrative Bands rockten für die gute Sache

Benefizkonzert im Hallenbad: Integrative Bands rockten für die gute Sache

Handgemachte Rockmusik von Menschen mit und ohne Behinderung berührt und inspiriert zugleich. Im Hallenbad-Kulturzentrum traten jetzt gleich drei integrative Bands aus und bescherten den Besuchern einen unvergesslichen Abend.

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Integratives Rockkonzert im Hallenbad: Neben der Band Underrock (Foto) machten auch Saitensprung und The Mix Stimmung.

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte. Rock-Konzerte finden regelmäßig im Hallenbad-Kulturzentrum statt. Aber dieses jetzt war etwas sehr Besonderes: Die Bands Underrock, Saitensprung und The Mix standen auf der Bühne. Bei den Gruppen handelt es sich um integrative Bands, sprich Menschen mit und ohne Behinderung machen gemeinsam Musik. Und das auch noch für den guten Zweck.

Der Förderverein des Klinikums war Initiator des Konzertabends. Vorsitzender Arved Heinz freut sich über die große Bereitschaft der Bands kostenfrei aufzutreten und die tolle Unterstützung durchs Hallenbad. „Mit dem Erlös werden Babyschlafsäcke angeschafft, die auch den plötzlichen Kindstot verhindern können“, so Heinz. Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und die Schnellecke Group unterstützen die Aktion ebenfalls finanziell.

Besucher des integrativen Rockkonzertes im Hallenbad

Besucher des integrativen Rockkonzertes im Hallenbad.

Quelle: Britta Schulze

Rund 100 Besucher, etliche im Rollstuhl, kamen zu dem Konzert – und sie alle wollten nur eins: Tanzen, was das Zeug hält. Die Bands rockten unter hochprofessionellen Bedingungen, alle präsentierten auch eigene, teils sehr berührende Songs. Das große Finale bestritt die bühnenerfahrene Band The Mix aus Neuerkerode, die Musiker traten schon in New York auf. Hanne Hansen-Schubert vom Klinikums-Förderverein war begeistert von den Auftritten: „Viele Songs vermitteln auch tolle Botschaften“, sagte sie. „Und die Besucher haben sichtlich Spaß. In ihren Gesichtern spiegelt sich so viel Freude wieder. Schon allein dafür hat sich die Veranstaltung gelohnt“. Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Von der Redaktion

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