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Stadt Wolfsburg Ins Ohr gebissen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ins Ohr gebissen
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23:55 16.07.2014
Amtsgericht: Es ging um ein abgebissenes Ohrläppchen. Quelle: Photowerk (bb/Archiv)
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Der Angeklagte bestritt die Tat heftig, sein Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert. Seine Vermutung: Zeugen hätten sich den vermeintlichen Täter einfach gemeinsam aus dem Internet gesucht. Hintergrund: Ein Cousin des Opfers sagte aus, er habe  sich nach der vagen Beschreibung des Täters an einen flüchtigen Bekannten erinnert, diesen per Facebook gesucht und gefunden. Das Opfer habe dann auf dem Facebook-Foto den vermeintlichen Täter erkannt. Zwei weitere

Zeugen erinnerten sich nach einem Blick auf das Foto zudem, den Beschuldigten kurz vor der Tat gesehen zu haben.

Der Angeklagte versicherte hingegen, er sei an dem betreffenden  Tag gar nicht in Wolfsburg gewesen.

Die Richterin war trotzdem überzeugt von seiner Schuld, denn das Alibi war löchrig: Ein Freund hatte zwar bis 3 Uhr nachts mit dem Angeklagten in Helmstedt zusammengesessen, zur Schlägerei am Nordkopf kam es aber erst nach 4 Uhr – genügend Zeit, von Helmstedt nach Wolfsburg zu kommen. Außerdem habe es einen Zeugen gegeben, der den Angeklagten auch ohne das Facebook-Foto bei der Polizei identifiziert hatte. Hinzu kommen Vorstrafen wegen Körperverletzung aus den Jahren 2006 und 2008.

Urteil: ein Jahr und fünf Monate Haft, für drei Jahre auf Bewährung. Noch ist es dem Beschuldigten möglich, Berufung einzulegen.

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