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Stadt Wolfsburg Innenministerium leitet Ermittlungen gegen Podehl
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Innenministerium leitet Ermittlungen gegen Podehl
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23:59 01.08.2016
Diziplinarverfahren gegen Hans-Ulrich Podehl: Die Staatsanwaltschaft soll die Vorwürfe aus strafrechtlicher Sicht bewerten. Quelle: Roland Hermstein
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Gegen Podehl waren „ernst zu nehmende Vorwürfe“ erhoben worden, die ein innerdienstliches Fehlverhalten zum Gegenstand hätten, hatte das Innenministerium am Freitag erklärt. Podehl wurde nach Hannover versetzt, gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren. Ebenso wie gegen seinen Vorgesetzten, den Polizeipräsidenten Michael Pientka. Frage hier: Was wusste Pientka von dem Vorfall, wie ging er damit um?

„Beide Disziplinarverfahren und die damit verbundenen Ermittlungen werden durch das Innenministerium geleitet“, teilte dessen Sprecher Matthias Eichler gestern auf WAZ-Anfrage mit - weder in Braunschweig noch in Wolfsburg ermitteln Beamte gegen ihre eigenen Chefs. Worum es inhaltlich geht, weiß bisher kaum jemand. Auch die Staatsanwaltschaft (STA) nicht. „Bei uns ist bislang nichts eingegangen“, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Seel gestern der WAZ. Das Innenministerium hatte letzte Woche erklärt, man habe den Vorgang der STA weitergeleitet mit der Bitte, eine eventuell erforderliche „Bewertung aus strafrechtlicher Sicht“ vorzunehmen. fra

Die übliche montägliche Führungsrunde bei der Wolfsburger Polizei fiel gestern größer aus als gewöhnlich. Erstmals waren unter Leitung des kommissarischen Chefs Gerhard Radeck auch alle Dienststellenleiter geladen. In erster Linie ging es um die Frage, wie die Geschäfte weiter geführt werden; inhaltlich wurde der Fall Podehl nicht diskutiert.

Braunschweig. Vor dem Landgericht in Braunschweig steht seit Montag ein Asylbewerber aus Liberia (24). Er wird beschuldigt, Anfang Februar in der Unterkunft in der Hafenstraße einen 33-jährigen Kameruner mit einem Küchenmesser erstochen zu haben – aus Eifersucht. Den Vorwurf bestreitet er vehement.

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Wolfsburg. Mit dem 1. August haben gestern Hunderte junger Wolfsburger ihre Ausbildungsstellen angetreten. Trotzdem sagt Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt: „Es sind derzeit noch in nahezu allen Branchen freie Ausbildungsplätze verfügbar.“ Wer noch eine Stelle sucht, hat also gute Chancen.

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Wolfsburg. TTIP und CETA: Fast jeder hat schon von den geplanten Handelsabkommen gehört, viele wissen damit aber nicht viel anzufangen. Die Wolfsburger Greenpeace-Gruppe war Samstagvormittag in der Innenstadt, um über die Abkommen aufzuklären - und gegen sie zu protestieren.

01.08.2016
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