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Innenministerium leitet Ermittlungen gegen Podehl

Wolfsburg Innenministerium leitet Ermittlungen gegen Podehl

Was wird dem bisherigen Wolfsburger Polizeichef Hans-Ulrich Podehl vorgeworfen? Über die Gründe für das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren wird bisher nur gemutmaßt, auch auf der Dienststelle in der Hesslinger Straße. Worum es genau geht, weiß offensichtlich nur ein kleiner Kreis eingeweihter Personen.

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Diziplinarverfahren gegen Hans-Ulrich Podehl: Die Staatsanwaltschaft soll die Vorwürfe aus strafrechtlicher Sicht bewerten.

Quelle: Roland Hermstein

Gegen Podehl waren „ernst zu nehmende Vorwürfe“ erhoben worden, die ein innerdienstliches Fehlverhalten zum Gegenstand hätten, hatte das Innenministerium am Freitag erklärt. Podehl wurde nach Hannover versetzt, gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren. Ebenso wie gegen seinen Vorgesetzten, den Polizeipräsidenten Michael Pientka. Frage hier: Was wusste Pientka von dem Vorfall, wie ging er damit um?

„Beide Disziplinarverfahren und die damit verbundenen Ermittlungen werden durch das Innenministerium geleitet“, teilte dessen Sprecher Matthias Eichler gestern auf WAZ-Anfrage mit - weder in Braunschweig noch in Wolfsburg ermitteln Beamte gegen ihre eigenen Chefs. Worum es inhaltlich geht, weiß bisher kaum jemand. Auch die Staatsanwaltschaft (STA) nicht. „Bei uns ist bislang nichts eingegangen“, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Seel gestern der WAZ. Das Innenministerium hatte letzte Woche erklärt, man habe den Vorgang der STA weitergeleitet mit der Bitte, eine eventuell erforderliche „Bewertung aus strafrechtlicher Sicht“ vorzunehmen. fra

Die übliche montägliche Führungsrunde bei der Wolfsburger Polizei fiel gestern größer aus als gewöhnlich. Erstmals waren unter Leitung des kommissarischen Chefs Gerhard Radeck auch alle Dienststellenleiter geladen. In erster Linie ging es um die Frage, wie die Geschäfte weiter geführt werden; inhaltlich wurde der Fall Podehl nicht diskutiert.

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